Turnier-Infos
X. Elitepreis für Isabell Werth | X. Elitepreis für Isabell Werth |
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Das ist ein schönes Turnier mit sehr guten Rahmenbedingungen und die Gastgeber machen es einem wirklich leicht, sich wohl zu fühlen,“ plauderte die 39 Jahre alte Europameisterin munter drauflos. An der Begeisterung hat der zehn Jahre alte Hengst Painted Black viel Anteil, bescherte er seiner Reiterin doch zwei zweite Plätze hinter Kemmer (im Grand Prix) und hinter Werth (im Special). Der Start van Grunsvens hatte kurzfristig nach Blessuren durch zwei Stürze auf der Kippe gestanden. „In der Prüfung und beim Abreiten geht es, hinterher tut`s ordentlich weh,“ räumte die Niederländerin ein. Heike Kemmer, die bereits zweimal den Elitepreis für sich entscheiden konnte, outete sich erneut als Fan des Turniers. Für die Niedersächsin standen beim Hallenevent in Affalterbach zwei Dinge im Mittelpunkt: Ihrem Championatspferd Bonaparte einen guten Einstand in die Hallensaison zu verschaffen, die jetzt in Stuttgart fortgesetzt wird und ihren Jungtalenten Turniererfahrung zu verschaffen. „Da brauch ich diesen Winter auch noch, die müssen weiter lernen,“ so die gebürtige Berlinerin, die das Turnierwochenende stets mit Familientreffen verbindet, denn ihre Schwester Edda lebt mit Mann und zwei Söhnen in Stuttgart. Etwas erschöpft, aber glücklich war Turnierleiter Horst Eulich nach dem Glanzlicht der drei Turniertage, dem Grand Prix Special. Wie es nun mit dem Elitepreis weiter geht, konnte der Dressurexperte nicht sagen, riet aber zu Gelassenheit, denn so ein Projekt müsse sich wirtschaftlich tragen. „Die Aufrecht Hippo Promotion GmbH ist kein Reitverein, sondern ein Unternehmen,“ so Eulich. Gut möglich also, dass es noch einige Elitepreise in der Halle im Rotland geben wird. Mut geholt hat sich die für Großbritannien startende Susan Pape mit dem neun Jahre alten Hannoveraner Hengst Baroncelli. Das Duo siegte im St. Georg Spezial, einer Prüfungsform, die untrennbar mit dem Nürnberger Burgpokal verbunden ist und speziell für die sieben bis neun Jahre alten Dressurpferde entwickelt wurde. Mit satten 70,00 Prozent gewannen Pape/ Baroncelli dieses „Schaulaufen“ der Youngster vor dem Dressurausbilder Holga Finken aus Kirchwalsede mit dem sieben Jahre alten Hannoveraner Hengst Rusty. Die Prüfung gab einen Vorgeschmack auf die Zukunft: Mannschafts-Weltmeisterin Heike Kemmer (Winsen) stellte den acht jahre alten Oldenburger Quantico vor, Isabell Werth (Rheinberg) den erst achtjährigen Wolkentanz-Sohn Whisper und einer der wohl talentiertesten Nachwuchsreiter Deutschlands – Falk Stankus aus Lensahn – brachte den sieben Jahre alten Hannoveraner Hengst Haakon in die Prüfung. Die Ergebnisse Elitepreis Grand Prix Special, Preis der Deutschen Bank, Wilhelm Schetter GmbH und AMG: St. Georg Spezial, Preis der KKG Steuerberatungsgesellschaft und Longines: Dressur Kl. M Kür, Preis der Performance Sales International und Juwelier Wempe: |
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