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WM der jungen Springpferde | WM der jungen Springpferde |
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Zwei Bronzemedaillen für deutsche Pferde Lanaken/BEL (fn-press). Zwei Bronzemedaillen sowie mehrere gute Platzierungen waren die Ausbeute der deutschen Pferde bei den Weltmeisterschaften der jungen Springpferde im belgischen Lanaken auf der Reitanlage von Leon Melchior. Anders als bei den Bundeschampionaten in Warendorf wurden die jungen Springpferde bei der WM sowohl in den Qualifikations- als auch den Finalprüfungen lediglich nach Strafpunkten und Zeit bewertet. Das Finale der fünfjährigen Springpferde sicherte sich die belgische Warmblutstute Donna Fortuna, die mit Marcel Willems (Niederlande) in 35,81 Sekunden im Stechen die schnellste fehlerfreie Runde ablieferte. Platz zwei ging an die Stute Wembley (Zuchtgebiet KWPN) mit Simon Crippen (Großbritannien) im Sattel (null Strafpunkte in 36,48 Sekunden). Dritter wurde der Hannoveraner Hengst Hunter´s Scendix. Der von Brecht Bille (Belgien) vorgestellt Stakkato-Nachkomme kam ebenfalls ohne Strafpunkte in 36,89 Sekunden ins Ziel. Bestes deutsches Paar waren der Oldenburger Wallach Polasko (v. Polytraum) und Mario Stevens (Molbergen) auf dem vierten Platz (null Strafpunkte in 36,93 Sekunden). Zweitbestes deutsches Paar waren der westfälische Hengst Contifex (v. Cornet Obolensky) mit Christian Temme (Steinfeld) auf Platz sieben (null Strafpunkte in 38,17 Sekunden). Auch bei den Sechsjährigen ging die Bronzemedaille an ein Pferd aus der deutschen Zucht. Erfolgreich war hier der Hannoveraner Hengst Breemeersen Adorado (v. Acorado). Mit Donaat Brondeel (Belgien) lieferte er im Stechen in 43,41 Sekunden die drittschnellste fehlerfreie Runde ab. Der Sieg in dieser Altersklasse ging an den KWPN-Wallach Vedor mit Maaike Bijlsma (Niederlande) im Sattel (null Strafpunkte in 37,55 Sekunden). Silber holte sich die Stute Osibelle de Baussy (Selle Francais) mit Clement Boulanger (Frankreich) mit einer Nullrunde in 41,06 Sekunden. Bestes rein deutsches Paar waren hier der Hannoveraner Wallach Contilot (v. Contendro I) mit Bastian Freese (Steinfeld) auf Platz neun (vier Strafpunkte in 38,41 Sekunden). Ohne Medaillen für die deutsche Pferdezucht endete das Finale der siebenjährigen Springpferde, das fest in der Hand niederländischer Stuten war. Der Sieg ging an die KWPN-Stute Ubalia mit Michael Greeve (Niederlande). Im Stechen, das zwölf Pferde des Normalumlaufs erreichten, erzielte das Paar mit 35,96 Sekunden die schnellste Nullrunde. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Stute Uceline (KWPN) mit ihrem niederländischen Reiter Willem Greve (null Strafpunkte in 36,18 Sekunden) sowie die Stute Zekina Z (Zangersheide) mit dem ebenfalls niederländischen Reiter Gerben Morsink (null Strafpunkte in 36,38 Sekunden). Bestes deutsches Paar waren bei den Siebenjährigen Bastian Freese und Linton. Der Holsteiner Hengst (v. Lican) verpasste mit einem Strafpunkt für Zeitüberschreitung knapp das Stechen und belegte Platz 13. Im für gekörte Hengste ausgeschriebenen Großen Preis am Samstag sah Alois Pollmann-Schweckhorst (Steinfeld) einen Doppelerfolg. Hinter der Siegerin Judy-Ann Melchior (Belgien), die mit Levisto Z im Stechen in 39,64 Sekunden den schnellsten fehlerfreien Ritt ablieferte, belegte der A-Kaderreiter mit Chacco Blue (null Strafpunkte in 41,20 Sekunden) und Clinton (null Strafpunkte in 42,00 Sekunden) die Plätze zwei und drei. |
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