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WM der Dressurreiter mit Behinderung |
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Sechs WM-Medaillen für deutsche Reiter WM der Dressurreiter mit Behinderung in Hartpury (GBR) Hartpury/GBR (fn-press). Bei den Weltmeisterschaften der Dressurreiter mit Behinderung im englischen Hartpury glänzten die deutschen Teilnehmer mit insgesamt sechs Medaillen. Eine Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen waren die Ausbeute des deutschen Teams, das von Equipechefin Inga Holdt-Mencke (Bad Breisig) und Bundestrainer Franz-Martin Stankus (Sibstin) betreut wurde. In der Mannschaftswertung erritten Britta Näpel (Wonsheim) mit Durbridge, Angelika Trabert (Dreieich) mit Walmorel, Bettina Eistel (Riepsdorf) mit Fabuleux und Hannelore Brenner (Hemsbach) mit Women of the World hinter dem siegreichen Team des Gastgeberlandes die Silbermedaille. Bronze ging an Norwegen. Neben dem Gewinn dieser Silbermedaille sicherten sie sich noch fünf Medaillen in den verschiedenen nach Behinderungsrad (Grade I bis IV) abgestuften Einzelwertungen.
Gold in der Kürprüfung der Stufe Grade II ging an Britta Näpel mit Durbridge. Überreicht wurde der 41-Jährigen die Medaille durch die Präsidentin der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI), Prinzessin Haya Bint al Hussein (Jordanien). Zuvor hatte sie bereits in der Pflichtaufgabe die Silbermedaille errungen. Im gleichen Behinderungsgrad konnte sich Steffen Zeibig (Kleinröhrsdorf) mit Waldemar in der Pflichtaufgabe über die Bronzemedaille freuen. Platz fünf hieß das Ergebnis für ihn in der Kür, auch wenn ihn die deutsche Mannschaftsleitung eigentlich weiter vorn gesehen hatte. Mit Platz vier verpasste Angelika Trabert mit Walmorel, die ebenfalls in Grade II an den Start ging, nur knapp die Medaillenränge in der Pflichtaufgabe. Wie Britta Näpel gleich drei Medaillen konnte Hannelore Brenner mit Women of the World erringen. Neben der Mannschaftssilbermedaille erzielte die 44-Jährige in Grade III Silber in der Pflicht und Bronze in der Kür. Bettina Eistel, die mit dem Wallach Fabuleux ein noch relativ unerfahrenes Pferd an den Start brachte, erzielte in Grade III in der Pflicht Platz fünf und wurde Sechste in der Kür.
Quelle: fn-press/ T.H. |