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White Turf St. Moritz – 1. Rennsonntag, 4. Februar 2007
15.000 Zuschauer, so viele wie noch nie zuvor, erlebten den ersten Tag des White Turf auf dem zugefrorenen See von St. Moritz. Dadurch konnten auch die Wetteinsätze gesteigert werden. Nach 79.308 Franken in 2006 flossen diesmal 87.433 Franken über die Wetttheken. Der Favorit für den in zwei Wochen anstehenden Gübelin – 68. Großer Preis von St. Moritz kommt aus dem Zürich-Dielsdorfer Stall von Carmen Bocskai. In lockerer Manier gewann der sechsjährige Quiron mit dem Grand Prix Hochmuth Bootsbau das wichtigste Vorbereitungsrennen. Jockey Torsten Mundry: „Ich habe ihn nur mit den Händen unterstützt. In der heutigen Form besitzt Quiron im Grand Prix eine erste Chance.“ Der Wallach gehört Anton Kräuliger, dem Präsidenten von Galopp Schweiz. Quiron wird im Großen Preis von St. Moritz auf First Time (Daniele Porcu) und auf Collow (Markus Kolb) treffen, die im Grand Prix Hochmuth Bootsbau den zweiten und dritten Platz belegten.
Im einleitenden Grand Prix Handels- und Gewerbeverein sorgte der von Georg Bocskai gerittene Bischoff’s Boy für eine Überraschung, als er den favorisierten Sweet Venture mit einer halben Länge auf den Ehrenplatz verwies. Carmen Bocskai, die Trainerin des Siegers: „Seine Kämpferqualitäten sind bekannt. Heute passte alles.“ Es handelte sich um den ersten der beiden Tagestreffer der Trainerin. Der Grand Prix American Airlines geriet zur leichten Beute von Shakyras Melody (Robert Havlin), womit Miroslav Weiss das letzte Galopprennen in seinen Zürich-Urdorfer Stall entführte. Sensationell gut kamen die neuen Startboxen beim Skikjöring an. Die Fahrer waren nach dem Rennen voll des Lobes, da alles viel ruhiger zuging als zuvor. Als Sieger erwies sich der im Vorjahr so unglückliche King George mit Jakob Broger an den Leinen, der nun seinen achten Titel in der Credit Suisse Skikjöring-Trophy ansteuert. Durch den Treffer von King George feierte auch Miroslav Weiss einen Doppelerfolg. Nach drei Fehlversuchen konnte mit dem Grand Prix Hotelierverein St. Moritz das erste Trabfahren gestartet werden. Als Speedsieger kreuzte der von Claudia Koller-Wehrly trainierte und gefahrene Jullyannis das Ziel als Erster. Mit einer Überraschung endete der Grand Prix Engadiner Post / Posta Ladina. Als 15,5:1 Außenseiter war Kiss de Sucé mit Martin Weber im Sulky mit zweieinhalb Längen Vorsprung nicht zu schlagen. Im Rahmenprogramm absolvierte Nick Heidfeld auf dem Geläuf eine vom Publikum begeistert gefeierte Showfahrt mit einem Original Formel 1-Wagen des BMW Sauber-Teams. Die Hauptsponsoren des White Turf, BMW und Credit Suisse, sorgten damit für einen ganz besonderen Höhepunkt im Rahmen des 100-jährigen Bestehens des Rennvereins St. Moritz. Nick Heidfeld gelang es, unter den schwierigen Bedingungen auf Schnee und Eis 110 Kilometer pro Stunde als Höchstgeschwindigkeit zu erreichen.
Quelle: WOEHRLE PIROLA Marketing und Kommunikation AG
Foto: swiss-image.ch/ Photo by Remy Steinegger Die Diashow vom 1. Renntag in St. Moritz finden Sie hier: http://www.swiss-image.ch/slideshow/?event=whiteturf2007 |