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Großer Bahnhof für pferdefreundliche Bürgermeister Essen (fn-press). Großer Bahnhof hat am Mittwoch auf der Pferdemesse Equitana am Messestand der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) geherrscht. Bürgermeister, Stadtkämmerer, Landräte, Kreisdirektoren und Tourismusbeauftragte aus neun Städten/Gemeinden und vier Regionen - die Sieger des FN-Wettbewerbs „Pferdefreundliche Gemeinde und Pferdefreundliche Region 2006 - gaben sich ein Stelldichein am Messestand der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). „Wir ehren Sie heute für ihre Verdienste für Pferdehaltung, Sport, Zucht und Tourismus und den Einsatz für ‚unsere Sache’ in der Kommunalpolitik“, sprach FN-Präsident Breido Graf zu Rantzau den Preisträgern in einer Laudatio seinen Dank aus.
Seit 1990 zeichnet die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) im Vier-Jahres-Rhythmus Gemeinden aus, die die Ausübung von Pferdehaltung, -sport und -zucht fördern. Zum Beispiel durch Planung, Bereitstellung und Unterstützung bei der Beschaffung von Flächen für artgerechte Pferdehaltung sowie die Förderung von Bau und Betrieb entsprechender Reitanlagen sowie die Planung, Ausweisung, Herrichtung und Unterhaltung von Reit- und Fahrwegen und Anbindung an überörtliche Wegenetze. Beim jüngsten und mittlerweile fünften Wettbewerb wurde der Titel „Bundessieger Pferdefreundliche Gemeinde“ an die Städte Burgdorf (Landesverband Hannover-Bremen), Ellwangen/Jagst (Baden-Württemberg), Gneisenaustadt Schildau (Sachsen), Langenfeld (Rheinland), Neunburg (Bayern), Neustadt/Dosse (Berlin-Brandenburg), Warendorf (Westfalen) sowie die Gemeinden Großenwiehe/Lindewitt (Schleswig-Holstein) und Hohenstein (Hessen). Erstmals verliehen wurde auch der Titel in der Kategorie „Pferdefreundliche Region“. Vier Landespferdesportverbände stellen hier die Preisträger: In Baden-Württemberg ging der Titel an die Verbandsgemeinde Schwanau, in Hannover-Bremen an die Samtgemeinde Elbtalaue, in Nordrhein-Westfalen an die Pferderegion Münsterland und in Schleswig-Holstein wurde die Region Holsteiner Auenland prämiert. Mit der Equitana hatte die FN einen passenden Rahmen für eine gemeinsame Auszeichnung aller Preisträger gefunden, konnten sich die politischen Entscheidungsträger der Gemeinden hier doch ein gutes Bild von der wirtschaftlichen Bedeutung des Pferdes und Pferdesports in Deutschland machen. „Unsere Ehrengäste zeigten sich sichtlich beeindruckt von der Größe und Vielfalt der Messe und die meisten schlossen ihre Stippviste in Essen mit einem Besuch der Hop-Top-Show ab“, berichtete Thomas Ungruhe, der für den Wettbewerb zuständige Leiter der FN-Abteilung Breitensport, Vereine und Betriebe. Darüber hinaus kam es zu einem regen Gedankenaustausch unter den Bürgermeistern und ihren Begleitern. „Der Empfang am FN-Stand wurde regelrecht zu einer Ideenbörse“, sagte Ungruhe, der sich durch eine „Vernetzung“ der Gemeinden noch mehr Pferdefreundlichkeit in Deutschland erhofft.
Quelle: fn-press/ Hb |