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Weltklassestarterfeld in Wiesbaden |
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(c) M.H.
Weltklassestarterfeld tritt in der Qualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal an
Wiesbaden. „Nur der frühe Vogel fängt den Wurm“ – diese Redewendung trifft am Montag beim Pfingstturnier Wiesbaden auf die Starter in der Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL zu. Immerhin ertönt am 28. Mai schon um 7.30 Uhr das Startsignal zu dem prestigeträchtigen Wettbewerb. Rund 40 Teilnehmer werden um das begehrte Finalticket für die Frankfurter Festhalle kämpfen. „Wir richten zum ersten Mal diesen Wettbewerb aus und das Startergebnis hat unsere Erwartungen weit übertroffen“, war von den Turnierorganisatoren zu erfahren. Wiesenbaden ist das dritte von 15 Qualifikationsprüfungen im Jahr 2007.
Stars im handverlesenen Starterfeld sind die amtierende Doppelweltmeisterin Isabell Werth (Rheinberg) und ihre Teamgefährtin Nadine Capellmann (Würselen). Insbesondere Capellmann hat beste Erinnerungen an den NÜRNBERGER Burg-Pokal, denn immerhin gewann sie 2004 das Finale im Sattel ihres Paradepferdes Elvis VA mit der Rekordpunktzahl von 81,17 Prozent. Für Weltmeisterlichen Glanz wird auch Vielseitigkeitsstar Ingrid Klimke aus Münster sorgen. Sie stellt den Weltmeister der jungen Dressurpferde, Damon Hill NRW, vor. Der mittlerweile 7jährige Hengst hat sich prächtig entwickelt und darf mit zum Favoritenkreis gezählt werden. Aber auch die Lokalmatadore Dorothee Schneider, Anja Plönzke und Oliver Luze rechnen sich vor heimischer Kulisse beste Chancen aus. Welchen Stellenwert der Burg-Pokal in der Ausbildung des jungen Pferdes einnimmt, zeigt ein Blick auf die deutsche Weltmeister-Equipe 2006. Mit Bonaparte unter Heike Kemmer und Elvis unter Nadine Capellmann waren zwei Sieger dieser Serie zwei wichtige Stützen des Teams. Auch die Doppelgoldgewinnerin Isabell Werth gehört zu den Stammgästen im Nürnberger Burg-Pokal. Sie gewann in den Jahren 1995 und 1996 mit Aurelius sowie Giorgio das Jahresfinale in der Frankfurter Festhalle. Im April gewann die Doppel-Weltmeisterin mit Warum Nicht, der ebenfalls NÜRNBERGER Burg-Pokal Finalist war, das Weltcup Finale in Las Vegas. Vierter im Bunde ist Hubertus Schmidt, der 2005 erstmals im Finale antrat, aber bereits zuvor mit seinem Paradepferd Wansuela Suerte für das Finale qualifiziert war. Alle vier Reiter sind sich einig: „Der Nürnberger Burg-Pokal ist ein Sprungbrett in den internationalen Spitzensport!“ Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich sieben- bis neunjährige Pferde, die bis zum Nennungsschluss noch nicht in Grand Prix Wettbewerben eingesetzt wurden. Ausgetragen werden das Finale wie auch die Qualifikationen in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Prix St. Georges Special. Dieser Wettbewerb ist kürzer und anspruchsvoller als der reguläre St. Georges und stellt Ästhetik und Harmonie in den Vordergrund. Weitere Infos unter www.nuernbergerburgpokal.de
Quelle + Foto: M.H. |