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„TREC“-Reiten
Der neue „TREC-Flyer“ ist da!

Warendorf (fn-press). Aktualisiert und in neuem Gewand präsentiert sich die zweite Auflage des Flyers „TREC – Wanderreiten als Wettbewerb“. Diese spezielle Form des Wanderreitens ist vor allem in den romanischen Ländern sehr verbreitet, aber auch in Deutschland gibt es seit langem eine aktive „TREC-Szene“. Neben allgemeinen Tipps für jeden, der sich mit seinem Pferd in der Landschaft bewegt, enthält der Flyer Informationen zum Wettbewerb, zur Entstehung von „TREC“ und zur Internationalen Föderation für Pferdesport-Tourismus (FITE), der Dachorganisation für den internationalen TREC-Reitsport.

Was aber genau ist „TREC-Reiten“? Der Begriff TREC kommt aus dem Französischen (Techniques de Randonnée Equestre de Competition) und steht für Wettbewerbe im Wanderreiten beziehungsweise für die (Reit)techniken, die beim Wanderreiten wichtig sind. Entspannt, zufrieden und sicher zu Pferd verschiedene Landschaften zu erkunden, setzt zum Beispiel richtige Einschätzung der Streckenlänge in unterschiedlichem Gelände, Wahl eines angepassten Tempos, Bewältigung von Hindernissen aller Art und eine vielseitige Ausbildung von Pferd und Reiter voraus. Wenn sich Überforderung einstellt, man sich hoffnungslos verirrt oder die richtige Ausrüstung vergessen hat, dann hört der Spaß schlagartig auf. Seinen Ritt wird also nur genießen können, wer sich vernünftig vorbereitet. Und genau hier setzen die Wettbewerbe im Wanderreiten an. Der französische Begriff „TREC“ hat sich mittlerweile international durchgesetzt, da die Entwicklung dieser Sportdisziplin vor 30 Jahren in Frankreich begann, wo es bereits eine bestens organisierte Branche rund um den Pferdesport-Tourismus gab.

Der kombinierte Wettbewerb besteht aus drei Teilprüfungen, einem Orientierungsritt, einer Rittigkeitsprüfung und einem Geländeritt. Am stärksten gewichtet wird der Orientierungsritt. Als erstes muss der zu reitende Weg in 20 Minuten präzise von der offiziellen in die eigene Karte übertragen werden. Dann geht es auf die 35 bis 45 Kilometer lange Strecke, die abschnittsweise in einem vorgegebenen Tempo zu bewältigen ist. Neben der Orientierung nach Karte in fremdem Gelände ist also jederzeit möglichst genau die Durchschnittsgeschwindigkeit einzuhalten, und das bergauf und bergab ebenso wie in der Ebene. Zudem sind während des Rittes besondere Aufgaben zu lösen, zum Beispiel das Reiten nach Marschzahlen mit dem Kompass oder die Ansteuerung bestimmter Punkte über Kartenkoordinaten. Die zweite Teilprüfung ist eine Rittigkeitsprüfung, bei der die Pferde in einer zwei Meter breiten Gasse 150 Meter geradeaus im Galopp so langsam und im Schritt so schnell wie möglich vorgestellt werden. Der dritte Teil besteht aus einem zwei bis drei Kilometer langen Geländeritt mit Aufgaben und Hindernissen, die möglichst flüssig und harmonisch zu bewältigen sind, zum Beispiel Springen eines Baumstamms und einer Hecke, Durchquerung einer Furt, steile Auf- und Abstiege im Sattel und an der Hand, Überwindung eines Grabens. „Wer solche Wettbewerbe im Wanderreiten erfolgreich absolviert, wird keine Probleme haben, sich auch in fremdem Gelände zurechtzufinden und ist ebenfalls in der Lage, Gruppen zu führen“, sagt dazu Gerlinde Hoffmann, Leiter der Abteilung Umwelt und Pferdehaltung der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). „Im Ursprungsland Frankreich sind die TREC-Wettbewerbe sogar fester Bestandteil der staatlich vorgeschriebenen Ausbildung professioneller Rittführer, den ATE (Accompagnateur de Tourisme Equestre).“

Der Flyer „TREC – Wanderreiten als Wettbewerb“ ist auf den Internetseiten der FN unter www.pferd-aktuell.de als Download verfügbar oder kann in der Abteilung Umwelt und Pferdehaltung, Diana Koch, 48229 Warendorf, Telefon 02581/6362-534, Fax 02581/62-144, E-Mail Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können bestellt werden.  


Quelle: fn-press / D.Koch/G.Hoffmann/Hb

 
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