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Vielseitigkeitsturnier Luhmuehlen
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14. bis 17. Juni 2007 in Luhmühlen CCI**** der Vielseitigkeitsreiter/ CIC** Milford Trophy Ruth Edge führt nach der Geländeprüfung Deutsche Weltmeister im Pech / Dirk Schrade mit toller Premiere. Trotz sintflutartiger Niederschläge noch bis in den späten Vormittag hinein geriet der Geländetag der Vier-Sterne-Prüfung in Luhmühlen zu einem Publikumsmagneten. Knapp 20.000 Besucher kamen in die Heide und wurden mit sonnigem Wetter und hochklassigem Sport belohnt. Pech hatten allerdings die nach der Dressur so gut platzierten deutschen Mannschafts-Weltmeister. Bettina Hoy riskierte wegen einer Unterhautentzündung in der rechten vorderen Kesselbeuge von Ringwood Cockatoo den Start gar nicht erst. Die dadurch führenden Ingrid Klimke und Sleep late hatten zwei Verweigerungen an 29 a und b und fielen weit zurück und Andreas Dibowski stürzte mit Little Lemon an Hindernis 5 und schied dadurch – zum Glück beide unverletzt – aus. Sehr gut zurecht kam die 27-jährige Britin Ruth Edge mit ihrem 13-jährigen braunen Wallach Two Thyme. Die Dritten nach der Dressur kamen exzellent über den Kurs und kassierten lediglich 1,6 Zeitstrafpunkte, so dass beide nach dem Gelände mit 38,0 Punkten in Führung liegen. „Es war faszinierend, wie das Publikum einen hier getragen hat. Das hat unglaublich motiviert“, erzählte Edge, die Two Thyme in Badminton als Dressur-Vierte wegen des trockenen Bodens zurückgezogen hatte. Und auch aus deutscher Sicht gab es positive Nachrichten. Dafür sorgten zum Beispiel Dirk Schrade und sein Vier-Sterne-Premierepferd Gadget de la Cere. Eine einzige Sekunde über Bestzeit kamen sie mit 44,4 Punkten ins Ziel. „Das war stilistisch sicher nicht mein bester Ritt“, meine der Reiter aus der Bundeswehr- Sportschule in Warendorf. „Aber ich musste Gadget zum Teil noch ziemlich unter Kontrolle halten und stützen, damit er da gut rüberkommt. Das ist sicher seiner Unerfahrenheit geschuldet.“ Auf Rang drei und vier liegen mit Georgie Davies (Fachoudette, 47,8), die genau in Bestzeit von 11 Minuten und 16 Sekunden ins Ziel kam, und Jo May (Faere Vision, 48,2) zwei weitere Briten. Es folgen auf den nächsten Plätzen die Belgierin Karin Donckers (Gormley, 51,2) und der australische WM-Zweite Clayton Fredericks (Nullabor, 53,0). Dahinter liegt mit Andreas Ostholt der zweitbeste Deutsche, der mit Lady Lemon FRH 56,4 Punkte auf dem Konto hat. Insgesamt kamen 30 von 39 noch in die Geländeprüfung gestarteten Paaren im Ziel an. Sieben Starter hatten bereits vor Prüfungsbeginn zurückgezogen, darunter auch Bettina Hoy. Zwei Paare schafften es, innerhalb der Bestzeit ins Ziel zu kommen, was sicherlich auch mit dem zum Teil durch die Regenfälle etwas tieferen Boden zusammenhing. Parcours-Chef Captain Mark Phillips war zufrieden mit dieser Statistik. „Für eine anspruchsvolle Vier-Sterne-Prüfung, und das war es durch das Wetter sicher um so mehr, ist das eine gute Quote.“ Organisationschefin Julia Otto bedankte sich vor allem bei den rund 150 Helfern, die im Laufe des Vormittags im Gelände Wasser abgepumpt, Boden verdichtet und Trassen kurzfristig umgesetzt hatten, um die Prüfung unter optimalen Bedingungen stattfinden lassen zu können. Lediglich eines von 36 Hindernissen (Nummer drei, die Futterraufe) war wegen des Wassers aus dem Kurs genommen worden. „Wir haben tollen Sport gesehen. Und es ist für uns ein tolles Ergebnis, dass wir trotz des heftigen Dauerregens sogar ein paar mehr Zuschauer als 2006 begrüßen konnten. Das beweist uns, dass die Leute die Vier-Sterne-Prüfung unbedingt sehen wollen. Andrew Hoy vor dem Zwei-Sterne-Gelände vorn. Ganz spannender Zwischenstand / Ingrid Klimke Zweite Nach Dressur und Springprüfung führt in der Zwei-Sterne Milford Trophy der australische Vielseitigkeits-Star Andrew Hoy mit seinem Nachwuchspferd Peaceful Consort (40,2). Er profitierte als Dressur-Fünfter davon, dass die nach der Dressur führende Ingrid Klimke mit FRH Butts Abraxas einen Springfehler machte. Die 39- jährige Berufsreiterin aus Münster liegt allerdings keine zwei Punkte (42,1) hinter Hoy vor der abschließenden Geländeprüfung am Sonntagmorgen.Dahinter liegt das Feld ganz eng beisammen. Tina Richter-Vietor (Ami Petit, 42,4), Kai Rüder (Katmandu, 42,6), Julia Mestern (Schorsch, 43,0) und sogar Ingrid Klimke mit ihrem zweiten Pferd Seacookie TSF halten direkten Anschluss. Quelle: luhmuehlen.de |
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