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Publikum bekommt beim Scharlachrennen in Nördlingen die ganze Bandbreite des Pferdesports geboten Nördlingen. Die gesamte Bandbreite des Reitsports bekommen Pferdefreunde beim Scharlachrennen in Nördlingen geboten. Knapp zehn Wettbewerbe der schweren Klasse sorgen vom 26. bis 29. Juli für Spannung. Zu den Höhepunkten im Dressursektor zählt eine Qualifikationsprüfung zum NÜRNBERGER Burg-Pokal. Hier geht am Samstag ab 17.15 Uhr um das Finalticket der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft der 7-9jährigen Dressurpferde. Über 20 hochkarätige Reiter-Pferde Paarungen haben das Finalticket für die Frankfurter Festhalle im Visier.
Star in diesem Wettbewerb ist die mehrfache Europameisterin und Olympia-Silbermedaillengewinnerin Ulla Salzgeber. Doch mit Christina Eglinski, Peter van der Raadt und Uwe Schwanz haben auch weitere Teilnehmer ein Auge auf die goldene Siegerschleife dieses prestigeträchtigen Wettbewerbs geworfen. Das Publikum darf sich auf spannenden Dressursport freuen. Welchen Stellenwert der Burg-Pokal in der Ausbildung des jungen Pferdes einnimmt, zeigt ein Blick auf die deutsche Weltmeister-Equipe 2006. Mit Bonaparte unter Heike Kemmer und Elvis unter Nadine Capellmann waren zwei Sieger dieser Serie wichtige Stützen des Teams. Auch die Doppelgoldgewinnerin Isabell Werth gehört zu den Stammgästen im Nürnberger Burg-Pokal. Sie gewann in den Jahren 1995 und 1996 mit Aurelius sowie Giorgio das Jahresfinale in der Frankfurter Festhalle. Er vor wenigen Wochen beherrschte sie die Grand Prix Wettbewerbe beim CHIO Aachen. Vierter im Bunde ist Hubertus Schmidt, der 2005 erstmals im Finale antrat, aber bereits zuvor mit seinem Paradepferd Wansuela Suerte für das Finale qualifiziert war. Alle vier Reiter sind sich einig: „Der Nürnberger Burg-Pokal ist ein Sprungbrett in den internationalen Spitzensport!“ Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich sieben- bis neunjährige Pferde, die bis zum Nennungsschluss noch nicht in Grand Prix Wettbewerben eingesetzt wurden. Ausgetragen werden das Finale wie auch die Qualifikationen in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Prix St. Georges Special. Dieser Wettbewerb ist kürzer und anspruchsvoller als der reguläre St. Georges und stellt Ästhetik und Harmonie in den Vordergrund.
Quelle: M.H. |