Turnier-Infos
Tobias Meyer stahl den Stars die Schau | Tobias Meyer stahl den Stars die Schau |
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„Ich habe die Runde von Piet Raymakers gesehen und die war schnell, aber meine Stute hat eine hohe Grundschnelligkeit und ich wußte, das Piets Zeit einzuholen ist – ich habe es eben versucht.“ Der knapp unterlegene Niederländer klopfte dem deutschen Nachwuchsreiter anerkennend auf die Schulter: „Tobias ist ein guter Junge. Das ist wichtig für unseren Sport, dass die jungen Leute so dabei sind und auch was riskieren,“ kommentierte der Mannschafts-Weltmeister und –Olympiasieger. „Ich hatte auch eine guten Abend, weil ich in der Halle erst durch den Sprecher erfahren habe, dass ich ja vorqualifiziert bin für den Großen Preis, weil ich den schon mal gewonnen habe. Eigentlich wollte ich eine ruhige Nullrunde wegen der Qualifikation reiten, aber als ich das hörte, habe ich den Plan schnell umgestellt,“ witzelte Raymakers, der 2005 einen feuerroten VW Golf bei den Löwen Classics im Großen Preis gewann. Die erste Runde in der mittleren Tour hatte der 50-jährige am Nachmittag bereits für sich entschieden und dabei mit Now or Never einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. „Vive la France“ im Dressurviereck Dressurreiterin Karen Tebar gewann zum ersten Mal den Grand Prix de Dressage bei den Löwen Classics. Die für Frankreich startende Reiterin zelebrierte mit ihrer 17 Jahre alten Hannoveraner Stute Falada M eine souveräne Vorstellung in der Volkswagen Halle und durfte anschließend 71,50 Prozent notieren. Präzision bis ins Detail – das ist die Stärke der Stute und ihrer Reiterin. Tebar – die vor zwei Jahren in Wiesbaden den Preis L`Ami de Cheval“ , eine Auszeichnung für den vorbildlichen Umgang mit dem Sportpartner Pferd erhielt – startet international bei großen Championaten mit der Equipe Tricolor. Hinter der in Baden-Württemberg lebenden Reiterin reihte sich Mannschafts-Olympiasieger Hubertus Schmidt aus Borchen mit Wansuela Suerte, der 15 Jahre alten Hannoveraner Stute ein. Genauso alt ist Lancet, das Pferd der Britin Emma Hindle, die seit mehreren Jahren in Deutschland lebt und arbeitet. Womit auch deutlich wird – in Braunschweig wog die Erfahrung der Championatspferde schwer. Aber dahinter reihten sich eine Menge jüngerer Kandidaten ein, etwa die erst acht Jahre alten Donna Asana von Dänemarks Nationenpreisreiterin Lone Jörgensen, die man getrost als „Küken“ des Teilnehmerfeldes bezeichnen darf. Jörgensen – die übrigens genauso wie Tebar in Baden-Württemberg lebt - strahlte vor Freude über ihre Don Schufro-Tochter. Hubertus Schmidt, der 2007 in Braunschweig im Grand Prix Special der Kollegin Hindle und in der Kür der Russin Alexandra Korelova den Vortritt lassen mußte, präsentierte in Braunschweig mit dem 12 Jahre alten Hengst Weltissimo einen weiteren Kandidaten auf Platz sechs, Mannschafts-Kollegin Heike Kemmer (Winsen) zeigte den erst zehn Jahre alten Royal Rubin und wurde Neunte.
Ergebnisse Löwen Classics Grand Prix de Dressage, Preis der Fa. Winter-Schulze: 1. Karen Tebar (Frankreich) mit Falada M 71,50 Prozent, 1. Heinrich-Hermann Engemann (Bissendorf) mit Late Night 0 Strafpunkte/ 45,90, 1. Qualifikation Mittlere Tour, Protego-Preis der Leinemann Gruppe: 1. Piet Raymakers (Niederlande) mit Now or Never 0 Strafpunkte/ 48,90 Sekunden,
1. Tobias Meyer (Dallgow) mit Grandalena, 0 Strafpunkte/ 29,32 Sekunden, |
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