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| Thomas Mühlbauer siegt im GP von München |
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(c) cms-medien.deThomas Mühlbauer siegt im Grossen Preis von München Toller Sport, vier Tage mit viel Sonnenschein und ein paar kleinen Regenwolken und 48.000 Zuschauer. Pferd International 2008 war ein voller Erfolg. Vom 1. bis 4. Mai ging Süddeutschlands größte Freiluftveranstaltung rund ums Pferd in diesem Jahr zum 25. Mal über die Bühne. Dressur- und Springsport, Westernreiten, Voltigieren, eine Verkaufsmesse und ein buntes Schauprogramm mit zahlreichen Höhepunkten hatten die Veranstalter geboten. Die ganz großen Namen fehlten zwar heuer in Riem, doch dafür kamen neben einigen internationalen Topreitern die Stars aus Bayern so richtig zum Zuge. Den größten Coup landete dabei Thomas Mühlbauer vom RC Liebenstein. Der Hotelier aus dem bayerischen Wald holte sich mit dem weißblauen Staatshengst Asti Spumante am Sonntag Nachmittag nach einem fantastischen Stechen den Sieg im Großen Preis von Bayern. Bereits zum dritten Mal durfte sich der Niederbayer nach 1995 und 1997 in Riem feiern lassen. Einen sensationellen Erfolg hat auch Münchens Nachwuchsstar im Springsattel, Max Kühner von der Reitakademie München, am Samstag in Riem gelandet. Der 33-jährige Kaufmann, der seine Pferde in Riem stehen hat und für die Reitakademie München startet, gewann nach einer superschnellen Nullrunde das Championat von München und damit 5000 Euro Preisgeld. Max Kühner legte in den letzten zwei Jahren eine steile Karriere hin. Siege und Platzierungen in Großen Preisen sorgten dafür, dass der Münchner inzwischen unter den 100 Besten der Weltrangliste zu finden ist. Einen Sieg in einem CSI*** mit Stechen konnte Markus Beerbaum (Lienen) für sich verbuchen. Mit El Paso setzte er sich an die Spitze der 49 Starter. In einem weiteren CSI***-Springen ging die goldene Schleife an den Berliner Tobias Meyer, der seit wenigen Wochen für den Augsburger Springstall Puschak startet und Beauty Belle vant Roosakker gesattelt hatte. Ein weiteres CSI***-Springen mit Stechen entschied Uwe Volmer (Legden) mit La Celina für sich. Einen bayerischen Sieg gab es in einem Springen CSI*: Tobias Bachl aus Pfarrkirchen hatte Colibri gesattelt und lieferte die schnellste Nullrunde ab. Den Siegerpreis in einer Zwei-Phasen-Springprüfung CSI* holte sich ein weiterer bayerischer Reiter. Jürgen Kraus vom Hallertauer RFV Rohr legte einen Superritt mit Rahmannshof Bogeno hin und holte sich verdient die goldene Schleife. Auch für Nicoletta Stein aus Nürnberg lief es bei Pferd International bestens. Die Amazone gewann die erste U 25-Prüfung, einen Wettbewerb für die Jugend, mit dem Erfolgspferd ihrer Mutter, Landro. Ein weiteres Springen CSI U 25 konnte Michael Kölz (Wermsdorf) mit Lewinski gewinnen. Auch im Lager der Dressurreiter gab es guten Sport zu sehen. Ulla Salzgeber sicherte sich mit ihrem schicken Nachwuchspferd Wakana die goldene Schleife in einer Intermediaire I und verwies Anja Plönzke aus Wiesbaden mit Le Mont d’Or auf den zweiten Platz. Im Grand Prix setzte sich dann Anja Plönzke mit Tannenhofs Solero an die Spitze. Mit einem Sieg in der FEI-Kür, die traditionell am Freitag Abend in der Olympiahalle vor vollen Rängen über die Bühne ging, landete die attraktive Reiterin dann einen Doppelerfolg mit dem schicken mittlerweile wieder gesunden Trakehner. Eine tolle Kür, eine super Choreographie und ein fasziniertes Publikum – diesen Eindruck hinterließ Anja Plönzke, die am Ende ihre Fans auch bat, nächste Woche mit auf’s Turnier nach Wiesbaden zu reisen. Star in der Großen Tour im Dressurviereck war in diesem Jahr Jane Gregory aus Großbritannien. Mit Lucky Star gewann sie sowohl den Grand Prix Special als auch den Grand Prix. „Das war mein erster Grand-Prix-Special-Sieg außerhalb Englands“, strahlte die Amazone, die sich damit für internationale Aufgaben empfahl. Tradition hat inzwischen in Riem das FRB-Dressurderby mit Pferdewechsel, bei dem heuer vier junge Reiterinnen an den Start gingen aus vier Nationen. Anja Plönzke vertrat die deutschen Farben, außerdem gingen Victoria Max-Theurer (Österreich), Jane Gregory und Lone Jörgensen (Dänemark) an den Start. Am Ende hatte Anja Plönzke die Nase vorn – sie konnte sich am schnellsten und besten auf die fremden Pferde einstellen. Einen Achtungserfolg erzielte Karoline Kniha von der Reitakademie München. Die erst 16-jährige Tochter des Turnierarztes konnte mit Loesdaus Loriot ihren ersten Sieg in einer Intermediaire II erzielen. Auch für einen weiteren Bayern lief der Start bei Pferd International optimal: Ludwig Zierer aus Dingolfing hatte sein Nachwuchspferd Don Androsso gesattelt und holte sich gleich die goldene Schleife in einer Dressur der Klasse S*** mit Piaffe und Passage. Quelle: Martina Scheibenpflug Fotos: M.Czok / www.reitsportfotos.eu |
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