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Springsport-Training mit Jessica Kürten Amazone lobt Motivation der hessischen Youngster
(Mengerkirchen/ Elz) Insgesamt 12 junge Kandidaten aus dem Landesverband Hessen traten an und Jessica Kürten war begeistert von ihren Schülern. Zwei Tage lang stand intensives Training für den Erfolg im Springparcours auf der Reitanlage Elz im Mittelpunkt des Interesses und das Resultat der von den Hindernisspezialisten von Beck + Heun (Mengerskirchen) und von der Weltcup-Zweiten Jessica Kürten initiierten Aktion war der berühmte „Aha“-Effekt. Nadine Deusser (Kirberg) fand vor allem die Form des Trainings verblüffend: „Das war mal was anderes: Laut zählen bei den Galoppsprüngen habe ich vorher noch nie gemacht!“ Jessica Kürten zählt zu den Top-Ten des internationalen Reitsports, lebt im rheinischen Hünxe und startet für ihre Heimat Irland.
Ihre eigenen Erfahrungen fließen in die Trainingstage für den Springsportnachwuchs ein. Schwerpunkt des diesjährigen Trainingsprogramm ist das schnelle Reiten ohne zu jagen, wie es etwa im Stechen einer Springprüfung erforderlich ist. Cavalettiarbeit, Parcoursbesichtigung und dressurmäßiges Reiten standen genauso auf dem Schulungsprogramm wie Sattelkunde mit der Firma Stübben und ein schwerer Parcours aus der Kollektion Beck + Heun, den Georg-Christoph Bödicker – internationaler Parcoursbauer – für die künftige Springsportelite baute. Der Kursdesigner, selbst oft Lehrgangsleiter, war beeindruckt von der Vermittlungskompetenz der irischen Springreiterin. „Sie hat immer zusammen mit den Kindern analysiert, was besser zu machen ist,“ so Bödicker, „und die jungen Reiter haben die Erfahrung gemacht, etwas zu können, was sie sich vielleicht so nicht zugetraut hatten.“ Nachdem erstmal der selbstgemachte Druck besonders gut zu reiten und einen erstklassigen Eindruck zu hinterlassen, „über Bord geworfen“ war, ging die Arbeit richtig los: Enge Wendungen zwischen Hindernissen, alternative Distanzen zwischen Hindernissen, alles im Vorwärts zu reiten und den Rhythmus halten. „Das war ziemlich interessant und anders als andere Lehrgänge,“ befand Lisa Olfinger aus Elz, „Jessica macht das auch gut mit den Pferden. Ich habe eine ziemlich heiße Stute und sie hat einfach die Ruhe behalten – Tipps gegeben.“ Von den Hindernissen waren sowohl die „Lehrlinge“, als auch die Trainerin begeistert, weil eben auch außergewöhnliche Sprünge verwendet wurden mit einer anderen Optik als das, was im Heimtraining landläufig verwendet. Aufmerksamer Beobachter war auch Landestrainer Karl-Josef Münz: „Der Erfolg heute war ersichtlich. Lehrgänge wie diese sind nur zu begrüßen.“ Insgesamt war Jessica Kürten sehr angetan von ihren zwölf Schützlingen: „Sie waren alle sehr motiviert und leistungsbereit und haben sich vor allem gegenseitig unterstützt,“ so die irische Top-Amazone, „wir haben sehr intensiv gearbeitet und ich habe ein reiterlich sehr gutes Niveau gesehen. Das hat Freude gemacht.“
Quelle: comtainment.de Fotos: www.reitsportfotos.eu |