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Sieg für Christin Schütte |
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„Preis der Zukunft“ Sieg für Christin Schütte Münster (fn-press). Mit einem Sieg beim „Preis der Zukunft“ (Dressur) in Münster bewies Christin Schütte (Hesedorf) mit Hohenstaufen, dass sie gut auf die bevorstehende Saison vorbereitet ist. Mit einem Ergebnis von 74,35 Prozent verwies die 19-Jährige im Kürfinale die Junioren-Doppelvizeeuropameisterin Verena van der Linde (Wesel) mit Mitchell und Mareike Köstens (Delmenhorst) mit Rubinero (70,37) auf die Plätze. Mit acht Teilnehmern an der Qualifikationsprüfung und sechs am Kür-Finale war der Preis der Zukunft, zu dem üblicherweise bis zu 16, aufgrund ihrer Vorjahreserfolge ausgewählte Paare zugelassen sind, deutlich schwächer besetzt als in den Vorjahren. So fehlten unter anderem EM-Teilnehmer wie Tom Berg (Damme) und Kristina Sprehe (Dinklage), deren EM-Pferde ihnen nicht mehr zur Verfügung stehen.
Auch auf den Auftritt der Deutschen Vizemeisterin Jessica Werndl (Aubenhausen) mit Dinaro mussten die Zuschauer verzichten, da die 20-Jährige inzwischen ins Seniorenlager hochgestuft wurde und Mitglied im B2-Kader ist. Erschwerend kam außerdem hinzu, dass drei Paare kurzfristig vor Ort ausfielen: Teresa Wahler (Bad Bevensen), Katharina Winkelhues (Köln) und Max Wadenspanner (Aachen). Damit blieb das Feld den Nachwuchspaaren überlassen, die ihre Chance zu nutzen verstanden, allen voran Christin Schütte als eine der wenige Kaderreiter im Starterfeld. „Der Preis der Zukunft wurde geschaffen, damit wir uns zu Beginn der Saison einen Überblick über den Leistungsstand im Bereich der Jungen Reiter machen können“, sagte Bundestrainer Holger Schmezer (Verden). „Die Situation in Münster spiegelt unsere aktuelle Situation wider. Die Zeiten, in denen wir so richtig ‚aus dem Vollen schöpfen’ konnten, sind vorbei. Andererseits haben die Leistungen in Münster gezeigt, dass wir auch in diesem Jahr mit guten Nachwuchspaaren rechnen können. Und bis zur ersten EM-Sichtung beim Preis der Besten der Warendorf Mitte Mai haben wir ja auch noch Zeit. Diese gilt es jetzt zu nutzen.“ Quelle: fn-press/Hb |