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Die letzte Station vor dem Preis der Besten Ohne Nachwuchs keine Zukunft! Was für die Pferde das Bundeschampionat im Herbst, ist für Reiter der "Preis der Besten" im Mai. Regelmäßig Mitte Mai trifft sich die Elite deutscher Nachwuchsreiter in Warendorf zum Leistungsvergleich und zur ersten Sichtung für die Europameisterschaften des Jahres. Doch nur die Besten kommen dorthin und die letzte Auswahlstation ist für die Süddeutschen Reiter an diesem Wochenende auf dem Schafhof.
Kronberg, 16.04.2008 - Wenn am Freitag um acht Uhr die Richter an ihren Tischen Platz nehmen, wird es für den süddeutschen Nachwuchs Ernst. Ponyreiter, Junioren und Junge Reiter aus Rheinland Pfalz, dem Rheinland, Baden-Württemberg, Bayern, dem Saarland und natürlich Hessen werden sich den Juroren stellen und die besten unter ihnen ermitteln, die ihren Verband beim Preis der Besten im Mai in Warendorf vertreten dürfen. Auch Doppel-Vorjahressiegerin Sanneke Rothenberger wird erneut am Start sein. Sie schaffte es, sich sowohl bei den Ponyreitern wie auch bei den Junioren für das renommierte Turnier in Warendorf zu qualifizieren. Dort wurde es bei den „Kleinsten“ dann erneut der Sieg, im Juniorenlager Platz Sieben. Die bayerische Amazone Anna Katharina Gerber konnte nach ihrem Sieg auf dem Schafhof nicht ganz an den Erfolg anknüpfen und wurde beim Preis der Besten 20. Beide werden auch 2008 wieder zum Einsatz kommen. Doch die Konkurrenz wird versuchen, ihnen das Siegen schwer zu machen. Denn anders als in den Vorjahren wird 2008 auf dem Schafhof schon eine kleine Elite auflaufen. „Vorher gab es vier oder fünf Sichtungen bundesweit für alle interessierten Reiter. Da gingen natürlich auch einmal Reiter an den Start, die eigentlich nicht auf dem gewünschten Niveau ritten. Für die Bundestrainer und Richter, die zu allen Terminen reisen mussten, war das natürlich ein enormer Aufwand.“ In diesem Jahr gab es erstmals nur vier regionale Auswahllehrgänge, auf denen die Bundestrainer eine Vorauswahl für die nun auf zwei Termine begrenzten Sichtungen trafen“, erklärt Landestrainer Heinz-Günter Scholten den neuen Modus.
Für die hessischen Reiter heißt es sich immer besonders gut behaupten, denn obwohl aus dem Verband starke Reiter wie die oben genannten hervorgehen, darf die Mainregion nur vier Reiter insgesamt zu den Deutschen Meisterschaften schicken. „Wir haben da eine Quotenregelung, die sich nach den ausgestellten Reitausweisen richtet. In Hessen gibt es nur etwa 1.700 Reiter bis 21 Jahre und das bedeutet eben, dass wir nur mit vier Reitern in allen Altersklassen zusammen vertreten sind“, so Scholten. Am Sonntag um etwa 17 Uhr wissen Zuschauer, Eltern, Richter und Reiter auf jeden Fall mehr, wer im Rennen um einen Startplatz beim Preis der Besten und eventuell den Europa- oder Deutschen Meisterschaften liegt. Im Anschluss an die letzte Siegerehrung verleiht Hausherrin Ann Kathrin Linsenhoff dann noch den Sonderehrenpreis für den jeweiligen Gesamtsieger der Kategorien Junge Reiter, Junioren und Ponys. Weitere Infos wie Nennungslisten und Zeiteinteilung finden Sie im Internet unter www.linsenhoff.de
Quelle: Patricia Tietje |