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Sichtung zum Preis der Besten auf dem Schafhof | Sichtung zum Preis der Besten auf dem Schafhof |
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(Schafhof in Kornberg) Das Sichtungsturnier am vergangenen Wochenende für den „Preis der Besten“ auf dem Kronberger Schafhof war ein voller Erfolg: Nicht nur die Gastgeber Ann Kathrin Linsenhoff und Klaus-Martin Rath strahlten am Wochenende beim Anblick des Nachwuchses im Dressursport. Die Reiter selbst und auch die Zuschauer genossen bei hochsommerlichen Temperaturen das herrliche Ambiente und die verschiedenen Prüfungen bis hin zur schweren Klasse. Erstmals in der 32-jährigen Geschichte des Turniers zeigten die Ponyreiter (bis 16 Jahre), die Junioren (bis 18 Jahre) und die Jungen Reiter (bis 21 Jahre) ihr Können unter freiem Himmel auf dem Außenviereck. Dabei wurden sie nicht nur von den Richtern, sondern auch von den Bundestrainern Cornelia Endres (Pony), Hans-Heinrich Meyer zu Strohen (Junioren/Junge Reiter) und Holger Schmezer (Senioren) kritisch beobachtet: Die Reiter, die aus den Bundesländern Rheinland-Pfalz, Saarland, Hessen sowie erstmals aus Bayern und Baden-Württemberg angereist waren, konnten sich für das Finale um den „Preis der Besten“ Mitte Mai in Warendorf empfehlen. Wer letztendlich dort satteln darf, wird erst nach der letzten Sichtung am kommenden Wochenende in Ankum (Niedersachsen) feststehen. In guter Form präsentierte sich in Kronberg bei den Jungen Reitern Anna-Katharina Gerber. Bei ihrer Premiere auf dem Schafhof belegte sie mit ihren Pferden Little Lady und Raffaelo Santi zum Auftakt die Plätze eins und zwei. Zu ihrem 19. Geburtstag machte die Bayerin sich beim sportlichen Höhepunkt, dem Prix St. Georges, mit den Rängen eins und vier selbst das schönste Geschenk. Lob und Anerkennung gab es dafür vom Hausherrn Klaus-Martin Rath, der längst nicht von allen Auftritten im Viereck begeistert war: „Besonders das technische Reiten ist in der Gruppe der Jungen Reitern ein großes Manko.“ Bei den Ponys dominierten wie in den Vorjahren die hessischen Youngster das Geschehen – Sanneke Rothenberger, ihr jüngerer Bruder Sönke und die Cousine Nicola Krause ließen der Konkurrenz keine Chance. Das Trio aus Bad Homburg heimste alle Siege und Platzierungen ein. Die 15-jährige Sanneke sicherte sich mit ihrem Routinier Konrad in beiden Pony-Prüfungen die goldene Schleife, wurde somit Gesamtsiegerin – und das zum dritten Mal in Folge. Deshalb ging der Sonderehrenpreis nun in ihren Besitz über: Es handelt sich um ein Silbertablett, das die Mutter von Ann Kathrin Linsenhoff – Liselott Schindling-Rheinberger – bereits 1970 in Berlin gewann. Doch damit ist die Erfolgsstory von Sanneke auf dem Schafhof 2007 noch längst nicht beendet. Die sympathische Reiterin mischte zusätzlich bei den Älteren im Bereich der Junioren mit. Und auch auf dem Großpferd war sie nicht zu schlagen. Resultat: Zwei erste Plätze mit Paso Doble und der Junioren-Gesamtsieg. Alle Teilnehmer, ihre Familienangehörigen und Trainer waren von der Gastfreundschaft auf dem Schafhof so begeistert, dass sie sich spontan für eine Sammel-Aktion entschieden. Zum Abschluss des Turniers bekam eine überglückliche Ann Kathrin Linsenhoff für ihre UNICEF-Stiftung 2000 Euro vom Hessischen Reit- und Fahrverband sowie rund 3500 Euro von den Reitern und Besuchern überreicht. Besonders bemerkenswert: Als Nicola Krause ihr Gewinngeld abholte, steckte sie den Scheck in Höhe von 125 Euro spontan in die Spendenbox. „Ich freue mich riesig darüber. Wenn Kinder sich für Kinder engagieren, bin ich meinem Ziel für UNICEF einen ganz großen Schritt näher gekommen,“ sagte Ann Kathrin Linsenhoff. |
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(S.Altenhofer)

