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In Vechta geht es rund
Oldenburg geht in Sachen Körung neue Weg. Bei den bevorstehenden Oldenburger Hengst-Tagen ist das Longieren fester Prüfungsbestandteil der Körung und ersetzt die Präsentation auf der Dreiecksbahn. Im Anschluss an die Pflastermusterung am Donnerstag, 20. November, werden die Hengste in der Auktionshalle des Oldenburger Pferde Zentrums Vechta unter den Augen der Kommission und der Zuschauer an der Longe gezeigt, wobei immer zwei Hengste gleichzeitig in der Halle sein werden. Am Freitag, 21. November, stehen dann Freilaufen und Freispringen auf dem Programm sowie die Schrittringe mit der anschließenden Körung, bevor es am Samstag, 22. November, um die Prämierung und die Rangierung der Prämienhengste und die Auswahl der Siegerhengste geht.
„Das Longieren ist eine hervorragende Möglichkeit, einen zusätzlichen Eindruck über die Reitpferdeeigeneschaften der zum Zeitpunkt der Körung ja erst zweieinhalbjährigen Hengste zu erhalten. Wir Oldenburger waren stets bestrebt, für die Körkommission, die Kaufinteressenten und die Züchter ein möglichst umfassendes Bild der jungen Köraspiranten zu bieten. Mit der Aufnahme des Longierens in das Pflichtprogramm sind wir Vorreiter unter den Zuchtverbänden“, erklärte der Oldenburger Zuchtleiter Dr. Wolfgang Schulze-Schleppinghoff in diesem Zusammenhang.
Weitere Neuerungen sind, dass die Konkurrenz um die Hauptprämie nicht mehr im Rahmen der Althengstparade, sondern vor der Auktion am Samstag stattfindet, zu der im übrigen nur noch die gekörten Hengste zugelassen sind. Die nicht gekörten Junghengste stehen dann bei der 45. Winter Mixed Sales am 6. Dezember zur Disposition.
Quelle: www.oldenburger-pferde.com. |