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Nuernberger Burgpokal in Gera |
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Nürnberger Burg-Pokal bei der Deutschen Meisterschaft in Gera
Gera. Die besten Spring-und Dressurreiter Deutschlands kämpfen am Wochenende in Gera um die Medaillenränge und natürlich um die Nominierung für die Europameisterschaften. Zu den Höhepunkten im Rahmenprogramm gehört eine Qualifikation zum NÜRNBERGER Burg-Pokal. Hier geht am Samstagvormittag um das Finalticket der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft der 7-9jährigen Dressurpferde. 15 hochkarätige Reiter-Pferde Paarungen haben das Finalticket für die Frankfurter Festhalle im Visier.
Star im NÜRNBERGER Burg-Pokal ist die Doppelweltmeisterin Isabell Werth aus Rheinberg, die erst vor wenigen Wochen die Dressur beim CHIO Aachen beherrschte und alle Grand Prix Wettbewerbe gewann. Sie könnte in Gera das Doppel komplett machen. Auf der einen Seite die Goldmedaille in der Meisterschaft und auf der anderen Seite die Finalteilnahme am NÜRNBERGER Burg-Pokal. Aber die Liste der Favoriten ist lang. Das Publikum darf sich auf spannenden Dressursport freuen. Welchen Stellenwert der Burg-Pokal in der Ausbildung des jungen Pferdes einnimmt, zeigt ein Blick auf die deutsche Weltmeister-Equipe 2006. Mit Bonaparte unter Heike Kemmer und Elvis unter Nadine Capellmann waren zwei Sieger dieser Serie wichtige Stützen des Teams. Auch die Doppelgoldgewinnerin Isabell Werth gehört zu den Stammgästen im Nürnberger Burg-Pokal. Sie gewann in den Jahren 1995 und 1996 mit Aurelius sowie Giorgio das Jahresfinale in der Frankfurter Festhalle. Vierter im Bunde ist Hubertus Schmidt, der 2005 erstmals im Finale antrat, aber bereits zuvor mit seinem Paradepferd Wansuela Suerte für das Finale qualifiziert war. Alle vier Reiter sind sich einig: „Der Nürnberger Burg-Pokal ist ein Sprungbrett in den internationalen Spitzensport!“
Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich sieben- bis neunjährige Pferde, die bis zum Nennungsschluss noch nicht in Grand Prix Wettbewerben eingesetzt wurden. Ausgetragen werden das Finale wie auch die Qualifikationen in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Prix St. Georges Special. Dieser Wettbewerb ist kürzer und anspruchsvoller als der reguläre St. Georges und stellt Ästhetik und Harmonie in den Vordergrund.
Quelle: M.H. |