|
„Cool wie ein Profi“ Warendorf (fn-press). Mit 13 Jahren ist sie cool wie ein Profi. Hochkonzentriert spult Laura Klaphake (Steinfeld) mit ihrem Weser-Ems Pony Handsome Boy WE v. Hasko – Nevado aus der Zucht von Hendrik Moss in Neuenhaus den Parcours ab. Einen Unterschied zwischen einer lockeren Trainingsrunde und dem Finale der sechsjährigen Springponys beim Bundeschampionat in Warendorf vor rund 3.000 Zuschauern scheint es für sie nicht zu geben. Selbst der begeisterte Kommentar von Fritz Lutter (Warendorf), Bundestrainer der Pony-Vielseitigkeitsreiter, nimmt sie am Ende ihrer fehlerfreien Rund ohne merkliche Regung zur Kenntnis: „Ein souveräner Ritt mit rhythmisch, harmonischem Galopp und so wie er galoppiert, springt er auch ... Wertnote 8,6!“ |
|
weiter …
|
|
|
Campino ist immer gut drauf Warendorf (fn-press). Im Nachhinein war es ein echter Glücksgriff. Beim Bundeschampionat der fünfjährigen Springponys in Warendorf strahlte Guido Klatte mit seiner 13-jährigen Tochter Victoria (Lastrup) um die Wette. Bei der Zwischenauktion im Dezember in Verden hatte er eher zufällig das Weser-Ems-Pony Campino v. Constantin – Grannox aus der Zucht von Helmut Bruns in Wilhelmshaven ersteigert. In nur neun Monaten fanden sich der schwarzbraune Wallach und seine zierliche Reiterin so gut zusammen, dass sie das Finale der fünfjährigen Springponys mit der Wertnote 9,0 dominierten. „Damit haben wir überhaupt nicht gerechnet,“ gaben sich Vater und Tochter zurückhaltend, während Dutzende von Glückwünschen auf sie einprasselten. Gleichwohl hätten sie von Anfang an den Kampfgeist und die Leistungsbereitschaft des Constantin-Sohnes schätzen gelernt und ihm nach Platz zwei in der Einlaufprüfung auch „alles zugetraut“. „Er ist einfach immer gut drauf und es macht Spaß ihn zu reiten,“ schwärmte Victoria während ihr die schwarz-rot-goldene Siegerschärpe umgehängt wurde. |
|
weiter …
|
|
|
Mit dem Zweitpferd zum Sieg Warendorf (fn-press). „Ich konnte auf volles Risiko gehen und war dabei völlig entspannt.“ Nach einem fehlerfreien Ritt mit dem Holsteiner Hengst Cassiano v. Cassini I – Calypso (Züchter: Carsten Lauck, Pinneberg) hatte Lars Bak Andersen (Elmshorn) seine Pflichtaufgabe beim Bundeschampionat im Finale der sechsjährigen Springpferde bereits erfüllt. Dass er noch ein zweites Pferd für das Stechen der besten Neun qualifiziert hatte, sah er dann auch nicht als Belastung. „Das war wie ein Joker für mich“. Ohne sich unter Druck zu setzen, startete er daher mit seinem „Zweitpferd“ Chessmann v. Carry – Alcatraz aus der Zucht von Claus-Heinrich Petersen aus Ahrenvioel voll durch. Wie selbstverständlich meisterte der Däne in Diensten des Holsteiner Verbandes den Parcours und selbst in engsten Wendungen behielten beide die Übersicht. Am Ende wurde der Mut belohnt: Null Fehler in 45,9 Sekunden bedeuteten den überlegenen Sieg für Chessmann und Bronze mit Cassiano, der damit zum „Zweitpferd“ wurde. Silber geht an den Mecklenburger Coco v. Cellestial –Monsum von der Zuchtgemeinschaft Schmidt GbR. Heiko Schmidt (Werder) hatte mit dem dunkelbraunen Wallach den Stechparcours fehlerfrei in 46,50 Sekunden absolviert. |
|
weiter …
|
|
|
Ein Vermögen wie Montender Warendorf (fn-press). „Viel Applaus und ich muss wenig reden.“ Bei lautstarkem Beifall von über 3.000 Zuschauern an der Burandtwiese konnte sich Joachim Geilfus (Duderstadt) als Kommentator zurückhalten. „Viel besser geht es auch nicht,“ fasste er nur kurz das einhellige Urteil von Publikum und Richtergremium zu den Ritten von Marco Kutscher und Monte Bellini zusammen. Mit der Wertnote von 9,5 im ersten sowie 9,7 im zweiten Umlauf sicherte sich der Wahl-Riesenbecker überlegen das Bundeschampionat der fünfjährigen Springpferde. Sein westfälisch gebrannter Montender – Ramiro-Sohn, der bei Marlies Holtgräve in Nottuln das Licht der Welt erblickte, avancierte inzwischen zum sachsen-anhaltinischem Landbeschäler. Zwei Runden wie aus dem Lehrbuch mit feiner Reiterhand und einem Hengst der mit den 15 stattlichen Sprüngen des 520 Meter langen Parcours nur so spielte, bescherte Marco Kutscher den dritten Bundeschampionatstitel. Nach 2002 und 2005, als er bei den sechsjährigen Springpferden mit Contender- und Quidam-de-Revel-Nachkommen erfolgreich war, sicherte er sich jetzt den ersten Titel bei den fünfjährigen Springpferden. |
|
weiter …
|
|
|
Potenzial am besten paarweise Warendorf (fn-press). Die Ahnungen der Bundestrainerin Cornelia Endres (Dülmen-Buldern) haben sich bestätigt. Mit der Nominierung für das CDI-Turnier in Brüssel bereits in der Tasche sind Mali de Sainte Fare (Salzkotten) und ihr Falbschimmelhengst Doubtless jetzt auch Bundeschampions bei den sechsjährigen Dressurponys geworden. Mit der Gesamt-Wertnote 8,6 - darin eine 9,5 für Durchlässigkeit - gewann der von Heinrich Sondermann in Haltern gezogene Sohn von FS Don’t Worry aus einer Mutter v. Niklas I die Prüfung, bei der die FEI-Final-Aufgabe zu reiten war. „Unser positiver Eindruck hat sich bestätigt“, freute sich die als „Pony Connie“ bekannte Trainerin über die „Talentfundgrube“ Bundeschampionat. „Es ist für mich immer ergiebiger, wenn ich die möglichen Kombinationen für künftige Championate bereits paarweise vor mir habe“ Alle drei Medaillengewinner sind demnach Kandidaten für künftige Meisterschaftsauftritte: Platz zwei ging an Der schlaue Fuchs mit Reiterin und Besitzer-Tochter Michele Schulmerig aus Neunkirchen im Saarland vor Donnertraum mit Florine Kienbaum (Gummersbach), ebenfalls auch Besitzerin des im Gestüt Erlenbruch in Lüdinghausen gezogenen isabellfarbenen Hengstes von Donnerwetter – Nurejew. |
|
weiter …
|
|
|
|
<< Anfang < Vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Nächste > Ende >>
|
| Ergebnisse 73 - 81 von 121 |