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CICO Aachen: Deutsche Mannschaft weiter ungeschlagen
Aachen (fn-press). Die deutsche Vielseitigkeits-Mannschaft hat zum vierten Mal in Folge den Nationenpreis beim CHIO gewonnen und ist damit seit der Hinzunahme dieser Disziplin in Aachen im Jahr 2007 ungeschlagen. Der Sieg in der Einzelwertung blieb aber erstmals nicht in Deutschland. Das beste Ergebnis nach den drei Teilprüfungen Dressur, Springen und Geländeritt erzielte der Neuseeländer Andrew Nicholson mit Nereon. Andreas Dibowski (Döhle), Vorjahressieger mit FRH Serve Well, wurde mit Euroridings Butts Leon zum wiederholten Male in jüngster Zeit Zweiter. Neben dem Mannschafts-Olympiasieger hatten die Bundestrainer dessen Teamkollegin Ingrid Klimke (Münster) mit FRH Butts Abraxxas, den EM-Dritten von 2009, Michael Jung (Horb) mit Weidezaunprofi's River of Joy und Dirk Schrade (Sprockhövel) ins Nationenpreisteam berufen. Dessen Pferd King Artus fiel allerdings nach der Dressur wegen einer leichten Lahmheit aus, so dass das verbliebene Trio in Springen und Gelände alleine um den Sieg kämpfen musste. |
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CHIO Aachen 2010: Platz 2 für Deutschland
Aachen (fn-press). Deutschland hat im Nationenpreis beim CHIO Aachen den Sieg verpasst und wie im Vorjahr Platz zwei belegt. Der Sieg bei der sechsten Station des Meydan FEI Nationscup ging mit insgesamt vier Strafpunkten an das irische Team, das zum fünften Mal in der Aachener Nationenpreis-Geschichte das Länderspiel für sich entscheiden konnte. Zuletzt triumphierten die Iren im Jahr 2003. Platz drei sicherte sich die USA (zwölf Strafpunkte). Die deutsche Equipe (neun Strafpunkte) um Bundestrainer Otto Becker (Sendenhorst) zeigte in der Besetzung Marco Kutscher (Riesenbeck), Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Marcus Ehning (Borken) eine durchwachsene erste Runde. Mit einem fehlerfreien Ritt durch Marco Kutscher mit Cash verlief der Start nach Maß. Janne-Friederike Meyer kassierte mit Cellagon Lambrasco bei ihrer Nationenpreispremiere gleich am ersten Sprung einen Abwurf und beendete den ersten Umlauf mit vier Strafpunkten. "Bei ihrem Debüt hat Janne eine super Runde gezeigt. Vielleicht ist sie den ersten Sprung etwas zu hektisch angegangen", lobte der Bundestrainer. Zur Überraschung der 42.500 Zuschauer war es Routinier Ludger Beerbaum mit seiner erst neunjährigen Stute Gotha, der das Streichergebnis für das deutsche Team lieferte. "Schlimmer hätte es kaum kommen können", sagte Beerbaum nach dem ersten Umlauf. Nach Abwürfen, Verweigerung und Zeitfehler hatte er am Ende 18 Fehler auf seinem Konto. "Meine Stute hat sich an dem Kreuzsprung vertaxiert. Das kann passieren, denn ihr fehlt es noch an Erfahrung. Dass sie aber so gut weitergesprungen ist, stimmt mich für den zweiten Umlauf zuversichtlich", so der deutsche Rekord-Nationenpreisreiter. Nachdem mit Irland, Frankreich, USA und der Schweiz vier Nationen jeweils vier Strafpunkte nach dem ersten Umlauf hatten, musste Marcus Ehning mit Plot Blue fehlerfrei bleiben, um die Chancen für die deutsche Mannschaft auf eine Topplatzierung zu wahren. Der Weltcupsieger leistete sich mit Plot Blue keinen Abwurf und Deutschland zog als fünfte Nation mit insgesamt vier Strafpunkte in die zweite Runde ein. "Natürlich wollen wir hier gewinnen. Im zweiten Umlauf werden zwei Sprünge nochmal erhöht, so das es ganz spannend wird", so Becker. |
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Beezie Madden gewinnt den Warsteiner Preis Warstein, 14. Juli 2010 – Die US-Reiterinnen pflegen weiterhin ihre Vorliebe für Warsteiner: Nach Ashley Bond 2009 holte sich jetzt Landsfrau und Top-Reiterin Elizabeth „ Beezie“ Madden den Sieg im Warsteiner Preis – Preis von Europa beim CHIO Aachen. Coral Reef Via Volo, die zwölf Jahre alte belgische Stute, trug ihre prominente Reiterin in 48,27 Sekunden und ohne Fehl und Tadel zum Triumpf in der legendären Prüfung. „Ich war ehrlich gesagt froh über die Reihenfolge, ich hab` mir sogar noch Rolf ansehen können im Stechen,“ skizzierte die US-Top-Reiterin, die 2006 in Aachen WM-Silber gewann, ihre Strategie vor dem alles entscheidenden Ritt. Rolf – das ist der Olympiazweite Rolf-Göran Bengtsson aus Schweden mit Spitzenpferd Ninja La Silla, den Beezie Madden als Hauptkonkurrenten in Augenschein nahm. Zum ersten Sprung verkürzte Madden bereits auf sieben Galoppsprünge, versuchte überall Zeit zu sparen. „Und die Stute hat mir das eine oder andere Mal auch ordentlich geholfen,“ lachte die glückliche Siegerin, die am Donnerstag in Aachen mit dem US-Team zum Nationenpreis antritt. |
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Internationales Spring-, Dressur, Vielseitigkeits-, Fahr- und Voltigierturnier (CHIO) vom 9. bis 18. Juli in Aachen
Nicht umsonst trägt der CHIO den Beinamen Weltfest des Pferdesports. Denn ein vergleichbares Turnier, wie das in der Aachener Soers, gibt es nirgendwo sonst auf der Welt. Besucherzahlen, Preisgelder, teilnehmende Nationen und Medienaufmerksamkeit: Alles in Aachen ist rekordverdächtig. Eine Ausnahme stellt der CHIO schon mit der Anzahl seiner Nationenpreise dar. Ausgetragen werden in Aachen Nationenpreise in Springen, Dressur, Fahren, Vielseitigkeit und Voltigieren. Die Voltigierer machen vom 9. bis 11. Juli in Aachen den Auftakt. Die übrigen folgen dann in der Zeit vom 13. bis 18. Juli. Eine besondere Rolle nimmt Aachen in diesem Jahr auch im Hinblick auf die Weltreiterspiele vom 25. September bis 10. Oktober im US-Staat Kentucky ein. Nicht nur für die deutschen Pferdesportler wird das Abschneiden in Aachen besonders wichtig sein, um eine „Fahrkarte“ zu den Weltreiterspielen zu lösen. Zu den Höhepunkten im Hauptstadion, in dem 40.000 Besucher Platz finden, gehören der Nationenpreis im Springen am Donnerstag, 15. Juli, und der Große Preis von Aachen am Sonntag, 18. Juli. Im vergangenen Jahr siegte der Ire Denis Lynch mit Lantinus. |
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Tim Hoster knapp vor Meredith Michaels-Beerbaum
(mps) 5.000 Euro aus dem Preisgeldtopf und 50 wertvolle Punkte für die Rolex Rankings – Tim Hoster (Korschenbroich) war am Schlusstag des 11. S&G Goldstadt Cup in Pforzheim nach dem Stechen um den Preis der SCHMUCKWELTEN Pforzheim höchst zufrieden. Auf dem neunjährigen Wallach Nino Des Buissonets unterbot er in fehlerfreien 36.55 Sekunden im Stechen der 12 „Nuller“ aus dem Umlauf als zehnter Starter die bis dahin mit 38.33 Sekunden führende Katharina Offel (Ukraine) mit dem acht Jahre alten Wallach Otello Star, einem Nachkommen von Meredith Michaels-Beerbaums Erfolgspferd Quick Star. Die Europameisterin von 2007 in Mannheim schob sich mit ihrem schon 17 Jahre alten Wallach Shutterfly zwischen Hoster und Offel, blieb ohne Abwurf und war nach 37.09 Sekunden im Ziel. 4.000 Euro und 45 Weltranglistenpunkte waren ihr verdienter Lohn. |
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