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Meyer, Naeve, von Wendorff, de Boer – Medaillen-Kandidaten bringen sich in Position (Bad Segeberg) Einen Pokal hat er schon, es könnte am Sonntag der nächste folgen. Jörg Naeve aus Bovenau gewann beim 59. Landesturnier im Stechen das Finale der Volvo Spring-Trophy 2007 mit Calapuno und eroberte nur wenige Stunden zuvor Position eins in der Zwischenwertung der Landesmeisterschaft Springen Schleswig-Holstein/ Hamburg mit dem erst acht Jahre alten Wallach Nemo. Das weibliche Pendant zu Naeve schlüpfte bereits am Freitag ganz selbstverständlich in die Favoritenrolle: Janne-Friederike Meyer aus Schenefeld gewann mit dem Wallach Lambrusco die zweite Wertung der Damen und kann sich am Sonntag den zweiten Titel nach 2005 holen.
Leicht wird das nicht, denn Naeve und Meyer sitzt die Konkurrenz buchstäblich auf den Fersen. Andreas Ripke aus Steinfeld liegt in der Meisterschaftswertung auf Position zwei, Ehefrau Cora Ackermann-Ripke hat als Vierte ebenfalls alle Chancen, ihren Vorjahressieg zu verteidigen. In der Dressur-Meisterschaft zeichnet sich ein echtes Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Der 23 Jahre junge Falk Stankus aus Lensahn, der bei den Herren am Freitag in Führung ging, musste am Samstag Wieger Derk de Boer aus Pinneberg mit dem Holsteiner Cosmopolitan vorbeiziehen lassen. Falk Stankus, gerade erst der Altersklasse der Jungen Reiter entwachsen, strebt mit Lancelot seinem vierten Titelgewinn in Folge entgegen, während es für den viermaligen Norddeutschen Berufsreiter-Champion de Boer der erste Landesmeistertitel wäre. Ähnlich wie die dressurreitenden Herren halten es auch die Damen. Vorjahressiegerin Petra Wilm aus Tasdorf, zum Auftakt mit Rosenstrauss vorn, vergab am Samstag einige Plätze und ist vor der abschließenden Grand Prix Kür Zweite hinter Isabel von Wendorff (Hamburg). Die Derby-Dritte des Jahres 2004 steuerte ihren Rosselini G auf Rang eins in der zweiten Wertung und führt nun vor Wilm. Der Sonntag birgt mit den Finalprüfungen in allen Altersklassen in beiden Disziplinen reichlich Spannung. Höhepunkte des Schlusstages des 59. Landesturniers sind die Grand Prix Kür der Dressurreiter ab 14.00 Uhr und der Große Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken ab 16.15 Uhr im Parcours. Diese Prüfung ist gleichzeitig die vierte Station der Springsportserie Holsteiner Masters 3plus1, präsentiert von Lotto Schleswig-Holstein. Kurz vor dem Start ins Highlight des Landesturniers sagt einer dann ganz offiziell „Tschüss“. Tjark Nagel, Springreiter aus Friedrichskoog, Nationenpreisreiter, mehrmaliger Landesmeister und ganz einfach legendär nicht nur in Schleswig-Holstein wechselt vom Sattel in den Trainerjob. Klar, dass ihm Schleswig-Holstein ganz laut „Danke“ sagt. Alle Ergebnisse vom 59. Landesturnier auch unter www.pferdesportverband-sh.de
Quelle: comtainment.de |