| Meredith Michaels Beerbaum |
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Meredith Michaels-Beerbaum gewinnt den Großen Preis von Wiesbaden (Wiesbaden) – Im Wiesbadener Schlosspark wurde in der Siegerehrung genau die richtige Musik angestimmt: „You are simply the Best“ von Rockröhre Tina Turner. Denn das, was Meredith Michaels-Beerbaum im finalen zweiten Umlauf des Großen Preises von Wiesbaden, dem Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden, mit ihrem 13-jährigen Hannoveraner Checkmate zeigte, war grandios: Schnell, engagiert und mit engsten Wendungen präsentierte sich das Erfolgs-Duo in der Wertungsprüfung der RIDERS TOUR – 41,46 Sekunden hinterließen sie im Parcours und diese Zeit schaffte kein anderes Paar. „Das war heute einfach absolut wunderbar für mich“, strahlte die Weltranglisten-Erste. „Wahnsinnig wie Checkmate gesprungen ist.“ Die Belohnung für die Bestleistung in der mit 150.000 Euro dotierten Prüfung: eine Siegesprämie von 38.000 Euro. Das Internationale Pfingstturnier in Wiesbaden ist für die Ausnahmereiterin, die gerade erst das Weltcup-Finale in Göteborg (SWE) für sich entscheiden konnte, fast immer ein Triumph. 2005 sprang sie mit Checkmate ebenfalls zum ersten Platz im Höhepunkt am Pfingstmontag, im vergangenen Jahr wurde sie mit Shutterfly Zweite. Und so gab die 38-Jährige zu: „Ich komme unheimlich gerne nach Wiesbaden. Ich mag die Stadt und für mich scheint hier einfach immer die Sonne.“ Die Rangierung auf den Plätzen zwei und drei fiel genau wie in der Qualifikation zur RIDERS TOUR-Wertungsprüfung vom Vortag aus: Hinter der Siegerin postierte sich Marcus Ehning mit dem neunjährigen Hannoveraner Hengst Vulkano FRH und der Stillist im Sattel analysierte: „Meredith und Checkmate haben heute ihre ganze Erfahrung ausgespielt. Ich reite Vulkano erst seit Kurzem und so war für uns einfach nicht mehr drin. Aber er hat sich bestens gezeigt und deshalb bin ich hoch zufrieden:“ Die Pläne des 34-Jährigen für die Saison sind klar: „Ich hoffe, dass Meredith durch die Olympischen Spiele nicht bei allen RIDERS TOUR-Stationen an den Start geht. Ich werde mich auf jeden Fall nicht kampflos geschlagen geben, sondern weiter angreifen.“ Hinter den beiden deutschen Top-Stars sortierte sich Edwina Alexander aus Australien mit dem Selle Francais-Hengst Itot du Chateau ein: „Das ist erst unser sechster Großer Peis und bis dato waren wir drei Mal Dritte. Besser kann es nicht laufen.“ Die Führung im RIDERS TOUR-Ranking hat nun Carsten-Otto Nagel aus Wedel übernommen. Bei der Auftakt-Etappe in Hamburg war der 45-Jährige Zweiter, in Wiesbaden pilotierte er seine zehnjährige Stute Corradina auf Platz fünf: Insgesamt steht er mit 28 Punkten nun auf Rang eins auf der Liste der renommierten Serie: „Wenn ich mir die Rangfolge betrachte und meinen Namen ganz oben lese, macht mich das sehr glücklich. Ich hoffe, dass das auch so bleibt!“ Die Reiter strahlten, die Verantwortlichen ebenso. Klaus Roeser von der RIDERS TOUR war begeistert: „Nach dem bravourösen Auftakt in Hamburg haben wir auch hier super Sport gesehen. Das war eine absolut gelungene und wertvolle Veranstaltung.“ Circa 63.000 Zuschauer hatten an den vier Tagen bei bestem Frühlingswetter den Weg in den Schlosspark von Biebrich gefunden und die Präsidentin des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs e.V., Kristina Dyckerhoff, resümierte zufrieden: „Unser 72. Internationales Pfingstturnier war ein großer Erfolg, wir haben hier ein fantastisches Organisationsteam, das sich jedes Jahr aufs Neue mit viel Herz für das Pfingstturnier einsetzt. Jeder hat seinen Platz und gibt sein Bestes!“ |
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