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Marbacher Reitpferdeauktion |
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Marbacher Reitpferdeauktion 2008
Marbach (HLG Marbach). Das neue Konzept bei der Marbacher Reitpferdeauktion hat sich bezahlt gemacht. Die Auktion des Haupt- und Landgestüts Marbach, bei der erstmalig nicht nur hoffnungsvolle Nachwuchspferde aus der gestütseigenen Aufzucht zur Versteigerung gebracht wurden, sondern auch erfahrene Sportpferde Marbacher Züchter, war ein Erfolg. Insgesamt wechselten 24 Pferde unter der Leitung von Auktionator Hendrik Schulze Rückamp den Besitzer und erzielten einen Gesamterlös von 228.000 Euro. Auktionsspitze war der gestütseigene, süddeutsch gekörte Prämienhengst Cavesson v. CAVALLIERI xx, der für 35.000 Euro in die Schweiz ging. Als zweitteuerstes Pferd erhielt Mettue von METTEUR aus dem Besitz der Züchter Ludwig und Hanna Pewestorf, Lauben, für 21.000 Euro den Zuschlag.
Gestütsleiterin Dr. Astrid von Velsen-Zerweck lobte den Verlauf der Auktion: „Die Versteigerung war sehr gelungen. Mit dem Durchschnittspreis von rund 10.000 Euro können wir sehr zufrieden sein. Mit Sicherheit werden wir bald von den sportlichen Erfolgen des einen oder anderen heute verkauften Pferdes hören“. Das Haupt- und Landgestüt Marbach hatte erneut auf Hendrik Schulze Rückamp als Auktionator gesetzt. Und die lockere Art des Auktionators kam an beim Marbacher Publikum. Die rund 1.500 Zuschauer in der Reithalle ließen sich von der Begeisterung des Auktionators für die aufgebotenen Pferde anstecken. „Wir wollten diesmal sowohl Züchter als auch Sportreiter ansprechen. Und das ist uns gelungen“, sagte die Gestütsleiterin. Das Gestüt hatte mit der Auswahl des Auktionslots wieder einmal den Geschmack internationaler Züchter und Reiter getroffen: Drei Pferde gingen in die Schweiz – darunter die Auktionsspitze Cavesson – und eines nach Liechtenstein. Gebote kamen aber auch von Käufern, die aus Österreich, Italien oder Kanada angereist waren; ein Pferd wurde in den Stall des Olympiasiegers Martin Schaudt verkauft. „Wir haben treue Kunden im In- und Ausland, die sich die Marbacher Reitpferdeauktion in keinem Jahr entgehen lassen“, sagte von Velsen-Zerweck. Die Gestütsleiterin ließ es sich nicht nehmen, nach der Veranstaltung allen Käufern persönlich zu gratulieren und wünschte allen viel Erfolg und vor allem viel Freude an ihren neuen Pferden. Ausbildungsleiter Karl Single hatte auch nach der Auktion noch viel zu tun. „Vier Pferde hatten während der Auktion keinen Zuschlag bekommen“, sagte Single. „Da ist das Interesse jetzt um so größer“. Bis zum Abend hatten die vier Pferde ebenfalls einen neuen Besitzer. Bereits im Mai haben Turnier- und Freizeitreiter erneut die Gelegenheit, sich einen echten „Marbacher“ zu sichern: Bei der Verkaufswoche vom 26. Mai bis 1. Juni suchen wieder interessante und rittige Pferde Marbacher Abstammung, vor allem aus Züchterhand, einen neuen Besitzer. Zudem vermittelt das Haupt- und Landgestüt Marbach laufend Züchterpferde. Ansprechpartner ist Karl Single, Tel.: (01 70) 2 20 47 52.
Quelle: M.Kolb |