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Marbach: Simone Deitermann führt |
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Nach Dressur und Gelände führt Simone Deitermann
Marbach – Gab es am 1. Tag der 22. Marbacher Vielseitigkeit noch Gewitterregen, startete der Samstag mit optimalen Wetter- und Bodenbedingungen. Nach Dressur und Geländeprüfung liegt Simone Deitermann mit Flambeau auf Platz 1, gefolgt von Julia Mestern mit Schorsch und Michael Jung auf La Biosthetique-Sam, alle Deutschland. Der beste ausländische Teilnehmer ist Shootingstar Tim Lips mit Van Schijndel´s Owaola (Niederlande). Wer nach dem morgigen Springen den Sieg nach Hause reitet, ob einer der drei Erstplatzierten oder ein ganz anderer – das ist völlig offen, aber alle drei wie auch Tim Lips wollen im Parcours auf jeden Fall ihr bestes geben, denn beim CIC3* gibt es Weltcuppunkte – es ist das einzige Punkteturnier in Deutschland und dementsprechend ein hochkarätiges Starterfeld aus dem In- und Ausland, mit mehreren Olympiateilnehmern und –siegern. Zusätzlich zu den Weltcup-Punkten ist die Prüfung auch eine Wertung der Jeep Big Four Trophy 2008/09 und Wertungsprüfung für den Derby-Dynamic Cup 2009.
Simone Deitermann führte bereits nach der Dressur am Freitag, in der reinen Geländewertung war sie auf Platz 5. Ganz anders bei der Gesamtzweitplatzierten am Samstag, Julia Mestern, sie war die Beste im Gelände mit 6.38 Min, keinem Strafpunkt und somit Siegerin der Teilprüfung Gelände, gefolgt von Michael Jung (6.48) und Yoshiaki Oiwa (Japan) auf Gorgeous George (6.50). Die Zuschauer auf die auf das Gelände des Haupt- und Landgestütes Marbach kamen, sahen fairen Sport. Parcourschef Gerd Haiber hatte im Vergleich zum vergangenen Jahr keine großartigen Veränderungen an den Hindernissen vorgenommen, die Strecke war jedoch technisch anspruchsvoller, da es um Weltcuppunkte ging. Zu Gast auf der Alb war auch Bundestrainer Hans Melzer, der ein genaues Auge auf seine Schützlinge warf, da in diesem Jahr im September die Europameisterschaft in Fontainebleau ansteht. Er rechnet mit einer sehr langen möglichen Starterliste der deutschen Reiter und mit einer schwierigen Entscheidung, wer teilnehmen darf. Die Reiter hoffen natürlich auf eine möglichst gute Saison, um sich zu qualifizieren. Ein gute Saison hatte bis jetzt Tim Lips, ein Shooting Star der Szene in diesem Jahr – obwohl er selbst sagt, dass er sich nicht so sicher sei, ob Shooting Star die richtige Bezeichnung ist, er gebe einfach sein Bestes – wie alle Reiter, die an diesem Wochenende an den Start gehen.
Quelle: Strohmeier Fotos: www.cms-medien.eu / www.reitsportfotos.eu |