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Landesturnier 2007 – 44 Wettbewerbe auf fünf Plätzen (Bad Segeberg) Es kommt seit Jahren als echte Herausforderung daher – das Landesturnier des Pferdesportverbandes Schleswig-Holstein. Auch vom 7. bis 9. September 2007 zeigt sich auf der altehrwürdigen Rennkoppel in Bad Segeberg an der Eutiner Straße das Ergebnis sorgfältiger Planung und präziser Maßarbeit. Wenn mehr als 1000 Pferde und die dazugehörigen Reiter, Pfleger und Pferdebesitzer nebst Anhang an drei Tagen für 44 Wettbewerbe auf einem Platz zusammentreffen, ist perfekte Logistik Pflicht und dafür ist seit Jahrzehnten der Pferdesportverband Schleswig-Holstein mit Turnierchef Dieter Stut an der Spitze zuständig.
Wie ein gut eingestelltes Uhrwerk muss etwa der Zeitplan funktionieren, denn ab Freitag dem 7. September wird auf fünf Plätzen gleichzeitig geritten. Das gesamte Areal im Eigentum der Stadt Bad Segeberg besteht aus dem Pagelplatz – dem großen Dressurplatz am Hang oberhalb des Segeberger Sees – den riesigen Springplatz in der Mitte des Geländes, aus dem zeitweilig zwei Parcours gemacht werden sowie zwei weiteren Dressurplätzen, die u.a. für die Abteilungswettkämpfe genutzt werden. Parallel dazu gibt es vier Vorbereitungsplätze für die Spring –und Dressurreiter und die Fahrer. Hochbetrieb also auf nahezu jedem freien Zentimeter des Segeberger Landesturnierplatzes. Sechster Prüfungsplatz ist am Freitag die Geländefläche am Ihlwald. Das Programm ist zwangsläufig üppig, denn in den Disziplinen Springen und Dressur werden in drei Altersklassen die gemeinsamen Landesmeisterschaften von Schleswig-Holstein und Hamburg ausgetragen. Das sind in der Summe schon 18 Wettbewerbe, denn jedes Mal sind drei Wertungsprüfungen auf dem Weg zum Titel zu bestreiten. Ein ganz eigenständiger „Thriller“ sind die Abteilungswettkämpfe der Reitvereine Schleswig-Holsteins und der Junioren-Reitabteilungen. Das beginnt schon damit, dass pro teilnehmendem Verein sechs bis sieben Reiter/Pferd-Paare antreten und auf die wartet ein wohl sortiertes Prüfungsprogramm. Der Weg zum Sieg in dieser äußerst renommierten Prüfung, die stets für große Betriebsamkeit auf der Rennkoppel sorgt, führt über einen Geländeritt im Segeberger Ihlwald, eine Dressurprüfung und eine Springprüfung für jeweils 2 Reiter eines Vereins in den Gesamtauftritt als Reitabteilung. Die Junioren müssen zwar nicht ins Gelände, haben stattdessen aber einen Reiter-Wettbewerb zu bestehen. Neben diesen acht Wettbewerben kommen nochmals neun Prüfungen in den Landeschampionaten der Reitpferde und der Dressurpferde sowie das legendäre Mannschaftsspringen der Reiterbünde hinzu. Und weil Bad Segebergs Landesturnier ein begehrtes Ziel ist, möchten auch die Zweispännerfahrer nicht fehlen und beanspruchen mit zwei Prüfungen ihren Anteil am Geschehen. Da erweist es sich als echter Pluspunkt, dass der Platz über eine Flutlichtanlage verfügt, denn wenn der Tag „nicht reicht“, wird eben die Nacht dazu genommen: Für die Volvo Spring- und Dressur-Trophy 2007 sowie das Champ-Hindernisfahren wird am Samstagabend das Licht „angeknipst“ und erzeugt auf dem außergewöhnlichen Platz eine ganz eigene, festliche Atmosphäre…. Übrigens – Platz ist in Hülle und Fülle nicht nur für Pferde und Reiter vorhanden, auch Zuschauer müssen keine drangvolle Enge fürchten und sind höchst willkommen. Infos über das Landesturnier auch unter www.pferdesportverband-sh.de
Quelle: comtainment.de |