Lübecker Reitertage 25. bis 27. April
Lübeck. Nach einjähriger Pause wird im Rahmen der Lübecker Reitertage vom 25. bis 27. April wieder eine Qualifikation zum NÜRNBERGER BURG-POKAL angeboten. Der Run auf diesen Wettbewerb ist ungebrochen. Mit knapp 50 Nennungen wurde ein Rekordergebnis erzielt, was den hohen Stellenwert dieser Prüfung unterstreicht. Der Wettbewerb gehört im Dressurbereich zu den sportlichen Highlights der Pferdeleistungsschau.
Der Wettbewerb beginnt am Samstag (26. April) um 11.30 Uhr. Die Liste der Favoriten ist lang. So haben mit Alexandra Bimschas, Holga Finken und Martina Hannöver-Sternberg einige der besten Ausbilder junger Pferde ihre Nennungen abgegeben. Gleich im Doppelpack wird das Gestüt Grönwohldhof in Lübeck vertreten sein. So werden die mehrfache Weltmeisterin Karin Rehbein und Falk Rosenbauer mehrere Zuchthengste in der Prüfung vorstellen. Spannung ist also garantiert. Kein Dressurfreund sollte sich diesen Wettbewerb entgehen lassen.
Welchen Stellenwert der Burg-Pokal in der Ausbildung des jungen Pferdes einnimmt, zeigt ein Blick in den aktuellen Olympiakader. Mit Elvis VA und Nadine Capellmann, Heike Kemmer und Bonaparte sowie Monica Theodorescu und Whisper sind drei Sieger der Serie nominiert worden. Auch die Doppelgoldgewinnerin Isabell Werth gehört zu den Stammgästen im Nürnberger Burg-Pokal. Sie gewann in den Jahren 1995 und 1996 mit Aurelius sowie Giorgio das Jahresfinale in der Frankfurter Festhalle. Ihr Pferd Warum Nicht war beim Finale 2004 hoch platziert. Auch bei den übrigen Kadermitglieder Ellen Schulten-Baumer, Carola Koppelmann, Klaus Husenbeth und Hubertus Schmidt steht diese Serie hoch im Kurs. Der Burg-Pokal gilt als Sprungbrett in den internationalen Spitzensport. Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich 7-9jährige Pferde, die bis zum Nennungsschluss noch nicht in Grand Prix-Wettbewerben eingesetzt wurden. Ausgetragen werden das Finale wie auch die Qualifikationen in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Prix St. Georges Special. Dieser Wettbewerb ist kürzer und anspruchsvoller als der reguläre St. Georges und stellt Ästhetik und Harmonie in den Vordergrund.
Quelle: M.H. |