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Ludwig Weinmayr bester deutscher Vierspännerfahrer Donaueschingen (fn-press). Beim internationalen Turnier in Donaueschingen starteten nicht nur Dressur- und Springreiter, sondern auch die Vierspännerfahrer und die Pony-Vierspännerfahrer. Ludwig Weinmayr (Fischbachau) kam auf Platz sechs mit 136,87 Punkten in der Konkurrenz der Vierspänner und war damit bester Deutscher. Es siegte der Niederländer Theo Timmermann (118,69 Punkte). Bei den Ponyfahrern gewann der amtierende Weltmeister Tobias Bücker (Emsdetten/123,85) knapp vor seinem Teamkollegen und Vize-Weltmeister Steffen Brauchle (Lauchheim/124,27). Auf Platz drei kam Karl-Heinz Wanstrath (Alfhausen/136,95).
Der Niederländer Theo Timmermann war mit einem zweiten Platz in der Dressur stark in den Wettbewerb gestartet, siegte dann im Gelände und blieb auch im Hindernisfahren fehlerfrei, so dass er mit 118,69 Punkten gewann. Sein Landsmann Koos de Ronde kam mit 123,75 Punkten auf Platz zwei. Platz drei ging an den US-Amerikaner Tucker Johnson (129,26). Ludwig Weinmayr hatte sich nach einem 13. Platz in der Dressur mit einem dritten Platz im Gelände in der Gesamtwertung langsam nach vorne geschoben, so dass er nach Dressur und Gelände schon auf Rang sechs lag. „Wir wissen, dass die Dressur das Problem ist, da müssen wir dran arbeiten“, sagte Bundestrainer Ewald Meier (Meissenheim). Durch eine fehlerfreie Runde im Kegelparcours konnte sich Weinmayr den sechsten Platz dann sichern. Insgesamt gab es nur vier fehlerfreie Runden im Hindernisfahren. „Das war schon sehr anspruchsvoll“, so die Einschätzung von Meier. Die erste Null-Runde hatte Georg von Stein (Modautal) gefahren, der in der Kombinierten Wertung auf Platz zehn kam. „Die Dressur war auch in Ordnung, aber das Gelände war nicht ganz glücklich, er musste in einem Hindernis noch eine Volte zusätzlich fahren und war vielleicht nicht immer ganz konzentriert“, sagte Meier. Donaueschingen ist für die Vierspännerfahrer die letzte Möglichkeit Weltcup-Punkte zu ergattern. Zu den Zielen in der Sommersaison gehört für die Spitzenfahrer auch die Qualifikation zum Hallenweltcup. Aber nur die zwölf Besten der „Grünen" Saison qualifizieren sich dafür. Christoph Sandmann (Lähden) hat sich als einziger deutscher Fahrer qualifiziert, Michael Brauchle (Lauchheim) startet mit einer Wild-Card. Mit Stuttgart, Hannover und auch Leipzig gibt es allein drei renommierte Austragungsorte in Deutschland. Bei den Pony-Fahrern legte Tobias Bücker einmal mehr mit seinem Sieg in der Dressur den Grundstein für einen späteren Gesamtsieg. Aber schon hier war ihm Steffen Brauchle mit Platz zwei in der Dressur bereits dicht auf den Fersen. Im Gelände kam Bücker dann auf Platz fünf, Brauchle auf Platz drei, aber der Vorsprung von Bücker reichte noch, um in Führung zu bleiben. Beide Fahrer blieben im Kegelparcours fehlerfrei und so machten Bücker und Brauchle, wie schon bei der Weltmeisterschaft im August in Greven, die Plätze eins und zwei unter sich aus. „Das war alles gut, beide hatten ein neues Pferd dabei und das hat sehr gut funktioniert“, zeigte sich Meier zufrieden. Karl-Heinz Wanstrath hatte sich im Hindernisfahren sogar noch 6,08 Fehlerpunkte erlauben können und blieb nach einem fünften Platz in der Dressur und Platz zwei im Gelände auch nach dem Hindernisfahren in der Gesamtwertung auf dem dritten Platz. Auf die Plätze vier und fünf kamen Diethelm Kneifel (Wunstorf/140,32) und Edwin Kiefer (Horb/152,74).
Quelle: fn-press/ew Fotos vom Fahrsport in Donaueschingen unter: www.reitsportfotos.eu |