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Hansi Wallmeier ausgezeichnet |
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Grosser Abschied: Hansi Wallmeier ausgezeichnet
Warendorf (fn-press). „Alle wissen, du bist für den Sport eine ganz besonders positive Persönlichkeit.“ Mit diesen Worten ehrte und verabschiedete Breido Graf zu Rantzau (Breitenburg), Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) Johannes „Hansi“ Wallmeier (Bünde), den mit 50 Jahren Betriebszugehörigkeit dienstältesten Mitarbeiter der FN in den Ruhestand. Für seine großen Verdienste um den Pferdesport wurde der 65-Jährige, der im gesamten Turniersport als Richter und Steward bekannt und geschätzt wird, im Rahmen seiner feierlichen Verabschiedung mit dem Deutschen Reiterkreuz in Silber ausgezeichnet.
Der Sohn eines Gestütswärters begann noch nicht 16-jährig am 1. April 1957 eine kaufmännische Lehre am Deutschen Olympiade-Komitee für Reiterei (DOKR) in Warendorf und war danach in der FN-Abteilung Turniersport tätig. Seit 1970 sitzt Hansi Wallmeier, der selbst erfolgreich Dressur und Springen ritt, besonders jedoch als Amateur-Rennreiter glänzte, am Richtertisch und leitet seit 1978 die Geschäftsstelle der Deutschen Richtervereinigung (DRV) in Warendorf.
National und international bekannt geworden ist Hansi Wallmeier in seiner Funktion als Steward der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI). Auf zahlreichen internationalen Turnierveranstaltungen sorgte er für die Einhaltung des Regelwerkes - stets zum Wohle der Pferde. Bei den Weltreiterspielen im vergangenen Jahr in Aachen war er Chef-Steward. Da sich Hansi Wallmeier bei seiner Tätigkeit als FEI-Steward nie als „Sheriff“ geriert, sondern als Helfer und Berater für Reiter und Pferde sieht, wird er von den Reitern als echter Partner des Sports respektiert und akzeptiert. Von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung sowie der Deutschen Vereinigung zum Schutz des Pferdes (DVSP) wurde er für sein Engagement zum Wohle des Pferdes mit dem Horsemanship-Preis ausgezeichnet. Ende vergangenen Jahres erhielt er für seine Verdienste um den Pferdesport den P.S.I.-Award.
Quelle: fn-press /T.H. |