(c) cms-medien.de
Weltcup-Sieger Beat Mändli und Isabell Werth voll des Lobes über die Bedingungen im MVV-Reitstadion
(mps) Sieben der besten neun Springreiter der Weltrangliste, 15 der besten 20 – die Nennungsliste der Springprüfungen beim 44. Mannheimer Maimarkt-Turnier verspricht Reitsport der absoluten Extraklasse im MVV-Reitstadion auf dem Maimarkt-Gelände. „Unser Turnier war ja schon immer sehr gut besetzt, aber in diesem Jahr ist die Besetzung wirklich herausragend“, freut sich Turnierchef Peter Hofmann, der bei der Eröffnungs-Pressekonferenz zwei absolute Hochkaräter präsentieren konnte. „Dass mit Isabell Werth und Beat Mändli beide aktuellen Weltcup-Sieger in der Dressur und im Springen hier an den Start gehen, ist etwas, was in diesem Jahr wohl nicht auf allzu vielen Turnieren der Fall sein wird. Wir sind sehr glücklich, dass wir eine solche Dichte an Leistung und Kompetenz hier präsentieren können“, so der Präsident des Reiter-Verein Mannheim.
„Es ist natürlich eine etwas unglückliche Situation, dass wir an diesem Wochenende vier große Turniere gleichzeitig in Deutschland haben und dadurch alles etwas verteilt ist“, schränkte die viermalige Olympiasiegerin im Hinblick auf die Konkurrenz der Dressur-Wettbewerbe ein. „Ich hoffe aber, dass sich das in der Zukunft etwas entzerren lässt“ zeigte sich die Rheinbergerin dennoch zuversichtlich. Zumal das MVV-Reitstadion ideale Bedingungen bereithält. „Es hat sich hier sehr viel getan“, kommentierte Werth die umfangreichen Umbaumaßnahmen auf dem Mühlfeld. „Die Weitläufigkeit gibt den Pferden sehr viel Ruhe, der Boden ist hervorragend und auch die Stallungen und das ganze Drumherum sind sehr gut.“ Eine Einschätzung, der sich der Schweizer Beat Mändli gerne anschloss: „Ich komme schon das zehnte oder elfte Mal nach Mannheim und freue mich eigentlich jedes Mal darauf. Der Boden ist auch für die Springreiter wirklich sehr gut, es ist eigentlich wirklich alles top.“ Im Hinblick auf die FEI Europameisterschaft der Springreiter vom 14. bis 19. August an gleicher Stelle äußerte sich Mändli, der zu den heißesten Anwärtern auf einen Platz in der Equipe der Eidgenossen zählt, zuversichtlich. „1997 war ich hier bei der Europameisterschaft als Ersatzreiter dabei. Diesmal hoffe ich natürlich, im Team zu sein. Ich freue mich jedenfalls sehr darauf“, so Mändli, der dem Ausrichter bereits vorab höchste Anerkennung zollt: „Bezüglich der Organisation wird es ganz bestimmt an nichts mangeln, ich denke, hier gibt es eine Infrastruktur, die man nicht besser haben kann.“
Quelle: mps-agentur / M.C. Fotos direkt aus Mannheim unter: www.reitsportfotos.eu bzw. www.cms-media.de |