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Schnell, schneller – Gregory Wathelet! Der Ukrainer siegt in Donaueschingen (Donaueschingen) Die jungen Wilden wollten das Rennen unter sich ausmachen: Im Cup der Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei sprangen sich von 57 Teilnehmern 15 in das finale Stechen. Der 26-jährige Gert-Jan Bruggink aus den Niederlanden hatte mit Primeval Wings Gas gegeben und vor dem vorletzten Hindernis eine Wendung vollbracht, die sich bis dato noch keiner getraut hatte. Die 43,93 Sekunden schienen über viele Ritte unschlagbar. Doch dann betrat der Wahl-Ukrainer Gregory Wathelet mit Hyades Belmaniere den Parcours des 51. Internationalen S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturniers und zeigte, was Rasanz bedeutet. Selbst Ausnahme-Könner Ludger Beerbaum urteilte: „Schneller kann man es nicht machen.“ Fehlerlose 39,15 Sekunden wurden zum Maß der Dinge und das sportliche Paar verdiente sich mit dem Sieg in der mit 20.000 Euro dotierten Prüfung einen großen Anteil des Preisgeldes.
Die Selle Francais-Stute ist seit zwei Jahren im Beritt des 27-Jährigen und „sie ist sehr vorsichtig und ich habe schon viel mit ihr gewonnen“, erzählte Gregory Wathelet. Gert-Jan Bruggink gab nach seiner Präsentation zu: „Es wäre bestimmt noch schneller gegangen, aber ich werde mit dem Wallach auch morgen den Großen Preis reiten und wollte ihn etwas schonen.“ Der Cup der Fürstlich Fürstenbergischen Brauerei war nicht nur Qualifikation zum Großen Preis am Sonntag, sondern auch zum JAB ANSTOETZ Masters League Finale im Dezember in Frankfurt und diese zwei Tickets sicherten sich Greory Wathelet und Gert-Jan Bruggink. Platz drei belegte Luciana Diniz aus Portugal mit Son of Marco in 44,30 Sekunden. Großen Sport bekamen die Zuschauer auch bereits am Freitag im Parcours zu sehen: Im Preis der IMS Gear GmbH, einer internationalen Springprüfung mit Siegerrunde, hatten sich 45 Starter der schweren Aufgabe gestellt – zwölf qualifizierten sich für das Finale und das bestand aus einem bunten Mix aus neun Nationen: von Said Abdel Kader aus Ägypten über den Belgier Dirk Demeersman bis Steve Guerdat aus der Schweiz. Ohne Fehl und Tadel und am Schnellsten präsentierte sich Cameron Hanley aus Irland. Mit seinem neunjährigen Oldenburger Hengst S.I.E.C. Royal Star setzte sich der 24-Jährige in 31,41 Sekunden an die Spitze. Carsten-Otto Nagel aus Schleswig-Holstein folgte mit seinem Hannoveraner Wallach Elwood auf Platz zwei (31,71 Sekunden). Für Steve Guerdat blieb mit dem Niederländer Sarranels in 32,36 Sekunden Rang drei. Der Sponsor der Prüfung, die IMS Gear GmbH aus Donaueschingen, hatte sich darüber hinaus noch ein besonderes Bonbon einfallen lassen: 220 Kinder von Angestellten des Unternehmens für Zahnrad- und Getriebetechnik waren in Begleitung zum Traditionsturnier geladen. Dort durften die Kleinsten hinter die Kulissen gucken, bekamen eine Stallführung und konnten bei der Parcoursbegehung die Hindernisse einmal aus nächster Nähe betrachten. Nach drei von vier Turniertagen zog Dr. Kaspar Funke eine erste positive Bilanz: „Wir hatten gestern knapp 5.000 Zuschauer hier, heute waren es auf dem ganzen Gelände circa 14.000 Besucher. Das ist ein super Ergebnis und ich bin ganz begeistert“, schwärmte der Turnier-Chef.
Quelle: escon-marketing.com Fotos: www.reitsportfotos.eu / M.Czok |