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Olympische Vielseitigkeit. Gold für deutsches Team
Hongkong/HKG (fn-press). Das deutsche Vielseitigkeitsteam ist Olympiasieger. 20 Jahre nach dem legendären Sieg einer deutschen Equipe in Seoul und vier Jahre nach dem Beinahe-Gewinn in Athen holte sich eine deutsche Vielseitigkeitsmannschaft jetzt bei den Olympischen Spielen in Hongkong die Goldmedaille. In einem spannenden Kopf-an-Kopf-Rennen setzte sich das deutsche Quintett mit Hinrich Romeike (Nübbel) mit Marius, Ingrid Klimke (Münster) mit Abraxxas, Andreas Dibowski (Egestorf) mit Butts Leon, Frank Ostholt (Warendorf) mit Mr. Medicott und Peter Thomsen (Lindewitt) mit The Ghost of Hamish im abschließenden Springen gegen die australische Mannschaft mit einem Vorsprung von 5,1 Minuspunkten durch. Auf dem Bronzerang landete die britische Equipe.
Noch ist aber Feiern nicht angesagt, denn in Kürze beginnt das abschließende Springen der besten 25 Paare um die Einzelmedaillen. Auch hier starten die Deutschen aus aussichtsreicher Position: Hinrich Romeike führt mit nur 54,2 Minuspunkten vor seiner Teamkollegin Ingrid Klimke (54,7) und auch Andreas Dibowski hat mit 57,2 (Rang fünf) noch gute Chancen auf Edelmetall. Nicht im Einzel-Finale dabei ist dagegen Frank Ostholt, auch wenn er aktuell Platz acht (57,8) belegt, denn laut Reglement sind nur die drei besten Paare einer Mannschaft im Einzel-Finale erlaubt. Stärkste Konkurrenten der Deutschen sind auch im Wettkampf um die Einzelmedaillen die Australier, die mit Megan Jones/Irish Jester (55,0) und Vize-Weltmeister Clayton Fredericks mit Ben Along Time (57,4) den deutschen Paaren dicht auf den Fersen sind. Ebenfalls gefährlich werden könnte Hinni und Co. auch die US-Amerikanerin Gina Miles mit McKinlaigh, die dank einer Nullrunde im Springen Platz vier (56,1) belegt.
Quelle: fn-press/ Uta Helkenberg Fotos: www.reitsportfotos.eu / T.Holcbecher |