Turnier-Infos
Florian Meyer zu Hartum in guter Form | Florian Meyer zu Hartum in guter Form |
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Florian Meyer zu Hartum in guter Form – Geteilter Sieg im Barrierespringen Lange Zeit lag Christina Liebherr aus der Schweiz in der ersten Qualifikation zum „Großen Preis um den EnBW OberschwabenCup“ in Führung. Dann kam Florian Meyer zu Hartum aus Herford und distanzierte seine Konkurrenten um über zwei Sekunden. Seit eineinhalb Jahren steht die zehnhjährige Westfalenstute Clementine in seinem Stall und die sprang an diesem Abend einfach zu gut. Ein Turnierauftakt nach Maß war es also für den blonden elfmaligen Nationenpreisreiter aus Westfalen. Für Christina Liebherr, die ihre aufsteigende Form einmal mehr unter Beweis stellte, blieb mit Sir Singular nur Rang zwei. Zu einem Achtungserfolg ritt der Mannheimer Christoph Bützler mit Tiger auf den dritten Platz.
Danach wurde es stimmungsvoll in der Oberschwaben Halle, als das Barrierespringen auf dem Programm stand. Alle 17 Teilnehmer gingen voll motiviert an den Start, als der letzte Steilsprung 1,55 Meter maß. Im vierten Stechen waren es dann noch einmal 40 Zentimeter mehr. Auch die machten den beiden Siegern Julia Rode (Lahr) mit Land Roi und Adrian Schmid (Boll) mit seinem immer gewaltig springenden Holsteiner Schimmel-Wallach Corlando. Platz drei belegte Christian Slawinski (Waltrop), der mit Bolle of Stallex ebenfalls die Entscheidung erreichte aber einen Abwurf hinnehmen musste. Beifallsstürme begleiteten die Reiter und ihre Pferde zum Ausklang des dritten Turniertages. In zwei Abteilungen starteten am Morgen die Youngster , also sieben und achtjährgie Pferde ihr Programm. Die nationale Springprüfung Klasse M** sicherte sich in der Abteilung der Siebenjährigen Timo Beck (Kehl) mit seinem westfälischen Schimmel-Wallach Cayenne, einem Sohn des Cornet Obolensky. Platz zwei ging an Volkert Naeve (Ehlersdorf) mit Carlos vor Günter Treiber (Eppelheim) mit Toscana. Der gestrige Nachmittag gehörte vor allem den Ponyreitern. In einem Stechen wurde das erste L-Springen entschieden und der Sieg blieb in Oberschwaben. Der schneidige vierzehnjährige Sönke Aldinger von den Gelben Husaren Altshausen ging mit Connection volles Risiko und konnte das Springen sicher für sich entscheiden. Platz zwei ging an Franziska Ritter, ebenfalls aus dem Landeskader, mit Tayo vor Kim Carolin Müller (Fischbach) mit Bonita. Das spektakuläre Springen über feste Hindernisse machte die Galerie munter, Unter großem Beifall war es Chiara Hummel aus Salem, die am schnellsten über die Hindernisse flitzte. Wenn auch schon das Pony Speedy heißt ist eine schnelle Zeit geradezu Pflicht. Zum Publikumsliebling avancierte die erst elfjährige Anna Maria Bauer aus Köngen. Das Talent musste sich nur um drei Hundertstel Sekunden mit Lichtenbergs Dorian Gray geschlagen geben. Vielseitigkeits-Europameisterin Marisa Braig (Bergatreute-Dobelmühle) kam mit Andy auf den dritten Platz. Erneut versuchte Sönke Aldinger, diesmal auf Mary, mit den engsten Wendungen zur Bestzeit zu reiten. Eine Verweigerung und ein Abwurf, der mit vier Sekunden bestraft wurde, brachten ihn dennoch auf Platz vier. Dier Amateur Springreiterclub freute sich über einen Amazonensieg. Als letzte Starterin machte die Mannheimerin Birgit Weiland mit Rambler in der Springprüfung Klasse M** dem Westfalen Markus Schlamann (Osterwick), noch einen dicken Strich durch die Rechnung. Er belegte mit seinen Pferden Oregon und Baron du Rouet nur noch die Plätze zwei und drei. Rolf Hartmann (Bad Schussenried) konnte mit Angelina auf dem vierten Platz überzeugen. Quelle: Rebien |
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