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Teilnehmer des Fahrer-Weltcups in Leipzig stehen fest
Leipzig – Der Schwede Tomas Eriksson schaffte es in buchstäblich letzter Minute, der Australier Boyd Exell löste das Ticket nach Leipzig als Erster und der Niederländer Ysbrand Chardon – der im Januar 2007 die Weltcup-Qualifikation in Leipzig gewann – freut sich schon jetzt auf das Wiedersehen: Die Teilnehmer des FEI Weltcup-Finales der Vierspänner im Rahmen der PARTNER PFERD 2008 vom 17. bis 20. Januar stehen nach der letzten Qualifikation im belgischen Mechelen fest.Insgesamt fünf Stationen führten in der Saison 2007/ 2008 ins Finale der Hallenserie auf das Leipziger Messegelände – Hannover, Stuttgart, Stockholm, Genf und Mechelen. Exell, Chardon, Mark Weusthof (Niederlande), Eriksson, Koos de Ronde (Niederlande) und Benjamin Allaud (Frankreich haben sich nach diesen Stationen für das Finale des FEI Weltcups in Leipzig qualifiziert.
Dazu kommt Christoph Sandmann (Laehden) als einziger deutscher Teilnehmer mit einer Wildcard. Das Reglement des Vierspänner-Weltcups verwehrt den Inhabern zwar Punkte in den Qualifikationen zu machen, eröffnet jedoch die Chance, ganz regulär als Wildcard-Inhaber das Finale zu gewinnen. Möglich war die Vergabe des Startplatzes durch Turnierchef Volker Wulff an den niedersächsischen Mannschafts-Weltmeister dadurch, dass kein weiterer deutscher Fahrer für das Finale qualifiziert ist, da die Kandidaten aus dem Gastgeberland im Sommer den Einzug in die Weltcup-Saison verpassten.Für Exell und Allaud ist es der erste Leipzig-Besuch, Chardon und Eriksson zählen wie auch Sandmann zu den Fans der PARTNER PFERD in Sachsens Metropole. Jetzt haben die Finalisten noch knapp drei Wochen Zeit für die Vorbereitung auf das FEI Weltcup-Finale, dessen Kurse im Parcours der deutsche Spezialist Dr. Wolfgang Asendorf (Salzhausen) bauen wird. Asendorf war bereits Parcourschef der Weltmeisterschaften 2006. Springreiter wollen in Leipzig „aufholen“ Während es für die weltbesten Vierspännerfahrer bereits um „alles oder nichts“ geht, haben die Springreiter noch fünf Chancen, wichtige Punkte für das Erreichen des Rolex FEI Weltcup-Finales vom 24. bis 27. April in Göteborg zu sammeln. Die 18 besten Reiterinnen und Reiter der West-Europaliga sind in Schweden dabei. Nach bislang sieben Weltcup-Stationen sind bisher Europameisterin Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen), Ludger Beerbaum (Riesenbeck) und Heinrich-Hermann Engemann (Bissendorf) qualifiziert, „ante portas“ stehen der Ravensberger Weltcup-Zweite Daniel Deusser als 19., Marco Kutscher (Riesenbeck) auf Position 21 und Alois Pollmann-Schweckhorst (Mühlen) als 26.. Der Pferdewirtschaftsmeister aus Mühlen belegte als bester Deutscher bei der 7. Weltcupstation in Mechelen Rang zwei im entscheidenden schweren Springen. Praktisch schon in Göteborg ist die Irin Jessica Kürten (Hünxe) mit 58 Punkten an Position eins der Liga. Die „P-Frage“ – wer holt die Punkte in Leipzig – wird am Sonntag ab 15.10 Uhr im Sparkassen-Cup – Großer Preis von Leipzig entschieden. Dann möchte auch Marcus Ehning (Borken) sein Weltcup-Konto aufbessern. Der 33-jährige hat als einziger Deutscher das Weltcup-Finale schon zweimal gewinnen können (2003 und 2006) und siegte 2004 mit seinem Hannoveraner Hengst For Pleasure in der Weltcup-Qualifikation in der Leipziger Messe. Wer am Sonntag im Sparkassen-Cup dabei ist und in welcher Reihenfolge die Kandidaten starten, dass entscheidet sich am Freitagabend im Rahmen der Sparkassen Sport-Gala in der schweren Qualifikation zur Weltcup-Prüfung. Dann treten auch die Vierspänner zum ultimativen Form-Check an und ermitteln die Reihenfolge im Finale am Sonntag. Freitag bei der PARTNER PFERD – ein absolutes „Must“ für Pferdesportfans!
Quelle: comtainment.de Fotos: www.reitsportfotos.eu |