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![]() Kutschenkorso durch Mannheims Innenstadt sorgte für großes Aufsehen – „Hervorragende Werbung für die EM“ Hufgetrappel in der Mannheimer Innenstadt: Mit einem großen Kutschenkorso sorgten die Veranstalter der FEI Europameisterschaft der Springreiter (14. bis 19. August) am Samstag für großes Aufsehen in der Quadratestadt. „Das war eine hervorragende Werbung für die EM und das Mannheimer Stadtjubiläum“, freute sich Peter Hofmann. Was dem Präsidenten des Reiter-Verein Mannheim und des EM-Organisationskomitees besonders wichtig war: „Die Menschen am Straßenrand haben sich über die Kutschen mit und ohne Pferd sowie die historischen Fahrzeuge mit und ohne Motor sichtlich gefreut.“ Der Korso sollte nicht nur für das sportliche Highlight des Jahres in Mannheim werben, sondern auch das Thema Mobilität aufgreifen, eines von vier Themen des Stadtjubiläums. 24 Kutschen aus Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz hatten eingespannt und wurden angeführt von der Polizeireiterstaffel Mannheim und der motorisierten Polizei. Da gab es Pony-Ein- und Zweispänner, Großpferde-Zweispänner und Viererzüge und sogar eine Kutsche mit zwei vorgespannten Eseln. Zu den weiteren Highlights neben den Kutschen gehörten der legendäre Lanz-Traktor von EM-Sponsor John Deere und das Benz-Dreirad aus dem Benz-Museum Ladenburg, das Jutta Benz, eine Urenkelin seines Konstrukteurs Carl Benz, steuerte. Mehrere Draisinen sowie zwei motorisierte Kutschen reihten sich ebenfalls in den Korso ein. Der Korso führte durch die Augustaanlage und am Wasserturm vorbei. Vor dem Rosengarten, wo der Nationalfeiertag Frankreichs gefeiert wurde, grüßte begeistert der französische Honorarkonsul Christian Dumon die mit EM-Fahnen und Postern geschmückten Kutschen. Die Fressgasse entlang führte der Korso zum Wendepunkt zwischen E5/E6 und D5/D6. Dann passierte man die Reiss-Engelhorn-Museen, wo noch bis einschließlich 19. August, dem Finaltag der Europameisterschaft, die Sonderausstellung zur EM („Pferdestärken – Das Pferd bewegt die Menschheit“) zu sehen ist. Auch „Racker“, das Maskottchen der Ausstellung, fuhr auf einer der Kutschen mit. Durch die Kunststraße und erneut am Wasserturm vorbei, bewegte sich der spektakuläre Korso dann über die Augustaanlage stadtauswärts. „Das hat riesigen Spaß gemacht“, waren sich die Teilnehmer einig, „und die Zuschauer am Straßenrand haben oft spontan Beifall geklatscht!“ Und Peter Hofmann ergänzte: „Wir wollten mit dem Korso auch das Thema Mobilität des Stadtjubiläums aufgreifen und demonstrieren, wie die Entwicklung vom Pferd über das Laufrad bis zum ersten Automobil – das ja von Mannheim aus seine erste Fahrt absolvierte – verlief.“ Der Kutschenkorso fand bei Alt und Jung großen Anklang. Eintrittskarten für die FEI Europameisterschaft der Springreiter sind unter der Telefonnummer 06 21 – 10 10 11 (Touristinformation Mannheim) oder über das Internet (www.em2007.de) möglich. Die Tickets kosten zwischen elf und 64,50 Euro (Tageskarten), Dauerkarten zwischen 90 und 250 Euro (mit Schauabend 100 bis 290 Euro). Der Schauabend alleine kostet zwischen 17 und 43 Euro. Alle Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer, Ticket- und Vorverkaufsgebühr, zuzüglich Versandkosten. Die Karten berechtigen am Veranstaltungstag bis zum darauf folgenden Tag (3 Uhr) zur Fahrt mit allen Bussen, Straßenbahnen und freigegebenen Zügen (jeweils in der 2. Klasse) im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN). Dauerkarten der Kategorie 1 sowie Tickets der Kategorie 1 für Sonntag sind bereits vergriffen. Die Fotos der FEI Europameisterschaft der Springreiter finden Sie hier tagesaktuella auf www.reitsport-nachrichten.de bzw. www.reitsportfotos.eu Quelle: mps |
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