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EURO-Leasing-Trophy in Hannover | EURO-Leasing-Trophy in Hannover |
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(c) cms-medien.deAlois Pollmann-Schweckhorst und Candy gewinnen EURO-Leasing-Trophy in Hannover (Hannover) Hier Paul Schockemöhle durfte sich doppelt freuen: Als Mit-Veranstalter der RIDERS TOUR konnte er den 6.200 Besuchern am Samstag Nachmittag exzellenten Sport in der EURO-Leasing-Trophy und einen Sieger aus dem eigenen Stall präsentieren. In der Qualifikationsprüfung für die RIDERS TOUR-Wertungsprüfung, die am Sonntag als Höhepunkt der diesjährigen German Classics die internationalen Springwettbewerbe abschließen wird, konnte sich sein neuer „Mitarbeiter“ Alois Pollmann-Schweckhorst gegen die hochklassige Konkurrenz durchsetzen. Mit Candy ging der 43-jährige Pferdewirtschaftsmeister als letzter der zehn für das Stechen qualifizierten Reiter an den Start. Ein mutiger Endspurt auf der Ziellinie verschaffte dem zweifachen Vater dann den knappen Vorsprung von fünf Hunderstel Sekunden auf den bis dahin führenden Schweizer Equipe-Reiter Werner Muff, der mit seinem EM-Pferd Plot Blue 28,89 Sekunden für den von Frank Rothenberger entworfenen Stechparcours benötigt hatte. „Paul hat mir zugerufen, dass ich Gas geben muss, da habe ich mich noch Mal beeilt. Candy war aber auch in Topform. Sie hat mit ihren 15 Jahren einfach begriffen, wie der Sport funktioniert.“
Paul Schockemöhle ist auch als Coach gefragt Die souveräne Runde des Hallenspezialisten Pollmann-Schweckhorst brachte dem vor wenigen Monaten von Warstein nach Mühlen auf die Anlage von Paul Schockemöhle gezogenem Nationenpreisreiter einen Scheck über 5.000 Euro, wichtige Weltranglistenpunkte sowie die Qualifikation für die morgige RIDERS TOUR-Wertungsprüfung ein. Doch im mit 100.000 Euro dotierten Großen Preis am Sonntag will Pollmann-Schweckhorst eigentlich dem Nachwuchs eine Chance geben. „Da ich in der RIDERS TOUR-Wertung momentan mit 16 Punkten nur auf Rang zehn liege, habe ich mir eigentlich keine so großen Chancen im Finale ausgerechnet und wollte morgen meinen Newcomer Lord Luis reiten. Jetzt werde ich aber doch wohl noch einmal mit Paul reden müssen.“ Spannung pur auf den letzten Metern Denn noch ist alles offen in der RIDERS TOUR. Thomas Frühmann, der Führende der Wertung, kam nach einem Abwurf im Umlauf nicht ins Stechen der EURO-Leasing-Trophy und muss am Sonntag noch einmal sein Spitzenpferd The Sixth Sense einsetzen. „Anders als etwa meine RIDERS TOUR-Verfolger Meredith Michaels-Beerbaum, Ludger Beerbaum oder Christian Ahlmann bin ich in der Weltrangliste nicht unter den ersten Fünf und damit nicht automatisch für den Großen Preis startberechtigt. Ich muss daher mein Spitzenpferd in beiden Prüfungen einsetzten“, so der RIDER of the Year 2006. Die genannten Konkurrenten schonten ihre vierbeinigen Partner für morgen und ließen heute deren Stallkollegen an den Start gehen. Doch für die Vierte der RIDERS TOUR-Wertung und Weltranglisten-Erste, Meredith Michaels-Beerbaum, wurde es nach einer Verweigerung und zwei Abwürfen mit Le Mans nur Platz 47 im 49-köpfigen Starterfeld. Schwager Ludger Beerbaum landete mit dem achtjährigen All Inclusive NRW und einem Springfehler zwar auf Platz 14, verpasste aber wie EM-Kollege Christian Ahlmann auf Firth of Clyde (4/63,51 Sekunden) ebenfalls das Stechen. Sie werden im morgigen Großen Preis noch einmal voll auf Angriff reiten, um sich die optimale Ausgangsposition für die sechste und letzte Etappe der RIDERS TOUR in München zu sichern.
Internationales Springen mit Stechen und Qualifikation für die Wertungsprüfung für die RIDERS TOUR 1. Alois Pollmann-Schweckhorst (Mühlen) mit Candy 0 Strafpunkte/ 28,35 Sekunden
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