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Ein Fall von EIA im Kreis Mettmann festgestellt Kreis Mettmann (fn-press) Im Kreis Mettmann, Gemeinde Haan, ist am 24. September ein Fall von infektiöser Anämie amtlich festgestellt worden. Dies teilte das Ministerium für Umwelt und Naturschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen noch am selben Abend der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit.
Das erkrankte Pferd wurde getötet. Der Kreis Mettmann hat in einem Radius von zwei Kilometern um den betroffenen Betrieb einen Sperrbezirk eingerichtet und die epidemiologischen Untersuchungen eingeleitet. Die ersten Blutuntersuchungen haben laut Ministerium keine Hinweise auf weitere Fälle ergeben. Die Pferde im betroffenen Bestand sowie im Sperrbezirk sind nach wie vor unauffällig. Die epidemiologischen Untersuchungen gehen aber weiter. Vorsorglich sagten die Behörden den Pferdemarkt in Hamm ab (Stand 29. September). Bei der infektiösen Anämie (ansteckende Blutarmut) handelt es sich um eine Viruserkrankung bei Einhufern, die über Speichel, Urin oder Insektenstiche übertragen wird. Sie endet meist tödlich. In Europa kommt diese Krankheit eher selten vor. Für Menschen besteht keine Gefahr. Auf seiner Internetseite www.umwelt.nrw.de hat das NRW-Landwirtschaftsministerium ein Merkblatt für Tierhalter „Equine Infektiöse Anämie“ veröffentlicht. Dort werden neben Antworten auf Fragen nach beispielsweise den Ursachen der Krankheit, Übertragungsweise, Krankheitszeichen und gesetzlichen Pflichten der Pferdehalter auch Tipps zum Schutz der Pferde vor Ansteckung gegeben.
Quelle: fn-press / Bo Reitsportfotos im Internet unter: www.reitsport-journalist.de |