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EM Mannheim: Engemann siegt im GP |
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Lohnender Last-Minute-Trip – Heinrich Hermann Engemann gewinnt den Großen Preis der Metropolregion Rhein-Neckar
(MPS) Buchstäblich in letzter Minute war Heinrich Hermann Engemann (Bissendorf) am Dienstag bei der FEI Europameisterschaft der Springreiter in Mannheim eingetroffen. Nachdem Team Harmony Coup de Coeur, das Pferd des deutschen Ersatzreiters Rene Tebbel (Emsbüren), krankheitsbedingt ausfiel, war Engemann als fünfter Reiter nachnominiert und auf den Last-Minute-Trip von Dublin in die Quadratestadt beordert worden.
Dass sich diese Reise und der Verzicht auf den für diese Woche geplanten Urlaub dennoch gelohnt hat, dafür sorgte der 48-Jährige am Samstagnachmittag mit seinem Sieg im Großen Preis der Metropolregion Rhein-Neckar. Vor 8.000 Zuschauern im MVV-Reitstadion lieferte Engemann auf dem 14-jährigen westfälischen Wallach Aboyeur W in 48,24 Sekunden die schnellste Nullrunde ab und wurde dafür mit 30.000 der insgesamt 100.000 Euro Preisgeld belohnt. Um ganze sechs Sekunden hatte er mit diesem Erfolgsritt die Zeit des noch genau einen Tag „amtierenden“ Europameisters Marco Kutscher unterboten, dem auf Cornet Obolensky in 54,29 Sekunden der einzige weitere fehlerfreie Ritt im Stechen gelungen war. Rang drei sicherte sich der frischgebackene Mannschafts-Europameister Jeroen Dubbeldam (Niederlande) auf BMC Pavarottie (4/46,08). „Ich freue mich natürlich, dass das jetzt so geklappt hat. Aboyeur war letzte Woche gut in Form und eigentlich hatte ich überlegt, ihn diese Woche etwas zu schonen – bis dann die Nachricht kam, dass Rene ausfällt“, erklärte der strahlende Sieger. Bereits im Umlauf sei sein Wallach sehr gut gegangen, so Engemann weiter, „und ich hatte mir fürs Stechen dann wirklich den Sieg vorgenommen. Jetzt bin ich natürlich froh, dass das auch so geklappt hat.“
Quelle: mps-agentur Fotos von der Europameisterschaft im Mannheim finden Sie unter: www.reitsportfotos.eu |