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Deutsches Reiterkreuz in Gold |
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Deutsches Reiterkreuz in Gold für Olaf Petersen
Münster (fn-press). Olaf Petersen (Erolzheim am Ammersee), einer der weltweit bekanntesten Parcoursbauer, wurde anlässlich des Turniers in der Halle Münsterland mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold ausgezeichnet. Petersen, einst selbst im Springsattel international erfolgreich, baut seit 1974 bei internationalen Turnieren die Springbahnen auf. Als weltweit Einziger seiner Zunft trug er bei zwei Olympischen Spielen (1988 in Seoul und 2004 in Athen) die Verantwortung für den Parcoursaufbau und war darüber hinaus bei sieben Welt- und Europameisterschaften sowie fünf Weltcupfinales im Einsatz.
Mit seiner Art der Kursgestaltung hatte Petersen in den letzten 25 Jahren wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung im internationalen Springsport. „Er hat die Philosophie durchgesetzt, dass ein Springen nicht nur durch Höhe und Weite der Hindernisse, sondern auch durch Linienführung und Distanzen entschieden wird“, sagte Breido Graf zu Rantzau (Breitenburg), Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), der Petersen in Münster die Auszeichnung verlieh. In der Internationalen Reiterlichen Vereinigung (Fédération Equestre Internationale, FEI) war Petersen zunächst von 1993 bis 1997 stellvertretender Vorsitzender, anschließend acht Jahre (1997 bis 2005) Vorsitzender des Springkomitees und damit einer der einflussreichsten deutschen Repräsentanten im Weltreiterverband.
Quelle: fn-press |