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(T.H.)
Reitsportszene rüstet sich für Hamburg – erste Anmeldungen versprechen tollen Sport
Hamburg – Nur noch sechs Wochen, dann wird in Hamburg-Klein Flottbek das Deutsche Spring- und Dressur-Derby eröffnet und bindet vom 17. bis 20. Mai die Aufmerksamkeit von Pferdesportfans in aller Welt. Und die Dressur- und Springsport-Szene rüstet sich für den In-Treffpunkt im Mai mit der von Tchibo präsentierten 78. Auflage des Deutschen Spring-Derbys seit 1920 und dem 47. Deutschen Dressur-Derby. Schon vor dem offiziellen Nennungsschluss steht fest: Das wird ein interessantes Derby-Wochenende, denn mit dem Weltranglisten-Zweiten Rolf-Göran Bengtsson, dem Weltcupsieger 2006, Marcus Ehning (Borken), dem viermaligen Olympiasieger Ludger Beerbaum (Riesenbeck), dem Schweizer Meisterreiter Markus Fuchs sowie Titelverteidiger Toni Haßmann (Lienen) versammelt sich schon ein illustrer Kreis für das Kult-Event des internationalen Springsports.
Klar dass Seriensieger Haßmann ganz auf seinen Holsteiner Wallach Collin vertraut, aber was wird Rolf-Göran Bengtsson machen? Man erinnere sich: Der Schwede mit Wohnsitz im schleswig-holsteinischen Breitenburg entpuppte sich bei seiner Derby-Premiere in Hamburg im Jahr 2003 als Senkrechtstarter, brillierte mit einer fehlerfreien Runde auf dem Holsteiner Hengst Lordano und musste im Stechen Ludger Beerbaum und Marcus Ehning den Vortritt lassen. Ein bemerkenswerter Derby-Auftakt. In Hamburg dabei sein will auch Alois Pollmann-Schweckhorst mit dem 18 Jahre alten Spezialisten Montanus Faro. Der Fargo-Capitol-Nachkomme ist eines der erfolgreichsten Pferde überhaupt in der Derby-Geschichte. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit den Derbysiegern Sören von Rönne aus Neuendeich (2001) und Holger Wulschner aus Groß Viegeln (2000).
Auch in der Dressurszene trifft man Vorbereitungen für das Deutsche Dressur-Derby: Die „Trainingsgruppe“ Grönwohldhof hat Hamburg fest im Kalender – soll heißen die fünfmalige Derbysiegerin Karin Rehbein (Trittau), der Deutsche Berufsreiter-Champion Falk Rosenbauer (Lütjensee) und Australiens Kristy Oatley wollen das Viereck im Derbypark erobern. Ebenso Jochen Vetters (Neubeeren), der bei seiner Premiere 2006 mit Fanano sofort das Finale erreichte. Zur Teilnehmerschar gesellt sich auch Anja Hermelink (Hamburg), Finalistin des Jahres 2005. Und auch in Winsen an der Aller ist der Dressur-Klassiker ein Thema. Heike Kemmer, Mannschafts-Olympiasiegerin und –Weltmeisterin, die 2004 und 2005 zweimal in Folge das von der LGT präsentierte Deutsche Dressur-Derby im Pferdewechsel gewann, liebäugelt sehr mit dem „Comeback“ in Hamburg. Allerdings – Kemmer wäre nicht Kemmer, wenn Sie das Unternehmen nicht mit aller Sorgfalt und Überlegung anginge: „Ich habe da ein jüngeres Pferd, das in Frage kommt, aber ich muss mal sehen wie stabil er auf dem Grand Prix Niveau ist….“ Übrigens – noch gibt es Tickets für das Deutsche Spring- und Dressur-Derby, das erneut Auftakt der RIDERS TOUR 2007 ist. Die Serie erlebt ihre erste von insgesamt sechs Etappen im Derby-Parcours. Informationen über Tickets für den Turnierklassiker in Hamburg Klein Flottbek gibt es unter www.engarde.de in der Rubrik Events. Das Kartentelefon ist unter Telefon 040 - 82 64 22 erreichbar. (Montag bis Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr).
Quelle: comtainment.de Fotos vom Hamburger Derby: www.reitsportfotos.eu |