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Exzellente Bilanz für die Löwen Classics – VW Golf für Deußer
(Braunschweig) Der im niederländischen Valkenswaard lebende deutsche Springreiter Daniel Deußer hat den mit 50.300 Euro dotierten Großen Preis von Volkswagen der Löwen Classics in Braunschweig gewonnen. Mit Air Jordan Z blieb der 27 Jahre alte Deußer in 32,21 Sekunden fehlerfrei im Stechen und gewann damit auch ein Auto made in Germany. „Das ist mein Erster,“ ließ Deußer vergnügt grinsend wissen. Klar, dass der fahrbare Untersatz auch gleich zur Probefahrt herangezogen wurde und Markenvorstand Prof. Dr. Werner Neubauer den glücklichen Besitzer eines brandneuen VW Golf dabei begleitete. Insgesamt elf von 40 Teilnehmern erreichten das Stechen der Hauptprüfung der vier Turniertage, darunter auch der Schweizer Werner Muff mit Campione, der das Veolia Championat gewinnen konnte und Franz-Josef Dahlmann (Albersloh) mit dem Siegerpferd des Vorjahres – Lunatic.
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Der beste deutsche Springreiter im Großen Preis von Volkswagen folgte in der mit 5000 Zuschauern ausverkauften Halle auf Platz zwei. Lars Nieberg aus Homberg mit der Hannoveraner Stute Lucie, deren nächstes Ziel das Weltcupfinale vom 15. bis 18. April in Las Vegas sein soll. Hinter dem gebürtigen Niedersachsen belegte Jeroen Dubbeldam aus den Niederlanden den dritten Rang mit dem Wallach Whisper. Er war einer von neun „Oranjes“, die bei den 8. Löwen Classics in der Volkswagen Halle an den Start gingen. „Das ist ganz einfach: Wir gehen gern dorthin, wo die Rahmenbedingungen für die Pferde und uns gut sind,“ lautete die schlichte Begründung des Mannschafts-Weltmeisters für die Löwen Classics-Vorliebe der Niederländer. Über die Fortführung des Engagements der Volkswagen AG für die Löwen Classics werde - wie es auch in den Vorjahren üblich war - in den kommenden Monaten entschieden, kündigte Neubauer an, der im übrigen ein klares Bekenntnis des Hauses zur Region unterstrich.
Voets und ABRA Cup für Hubertus Schmidt Der Sieg in der Grand Prix Kür – dem Voets und ABRA Cup – blieb in Deutschland. Mit dem 12 Jahre alten Hengst Prego gewann Mannschafts-Weltmeister Hubertus Schmidt aus dem ost-westfälischen Borchen die Kür und verteilte Komplimente an die Veranstalter – einfach wunderbar für die Dressur und mit Liebe gemacht, seien die Löwen Classics. Hinter dem Pferdewirtschaftsmeister platzierte sich die Britin Jane Gregory mit dem 17 Jahre alten Lucky Star, den sie seit seinem vierten Lebensjahr hat – ursprünglich vor allem um Spaß zu haben. Die Olympiateilnehmerin von Hongkong – „ich war überrascht plötzlich im britischen Team zu sein….“ – möchte 2010 gern wieder in Braunschweig dabei sein. Auf den dritten Rang ritt Anna-Katharina Lüttgen (Bonn) mit dem erst neun Jahre alten Holsteiner Lamborghini. Ein Pferd, das eher mit einer Springpferdeabstammung auffällt. Lüttgen bekundete, viel vor zu haben mit dem dunkelbraunen Wallach, der im Dressurviereck für Furore sorgt. Goldige Zeiten für Marcus Ehning
Man darf es wörtlich nehmen, denn Marcus Ehning und seine 12 Jahre alte Bayern-Stute Noltes Küchengirl gewannen in blitzsauberen 36,20 Sekunden im Stechen den Volkswagen Financial Services Gold Cup und damit das Finale der Mittleren Tour. Das war mit insgesamt 21.600 Euro dotiert. Bereits im Jahr 2007 gewann Ehning den Großen Preis von Volkswagen mit der Stute. Als Neunter und letzter Teilnehmer im Stechen „rollten“ Ehning und Noltes Küchengirl das Feld von hinten nach vorn auf….. Blitzsaubere Turnierbilanz für die Löwen Classics
Turnierchef Axel Milkau darf auf eine erfolgreiche achte Auflage der Löwen Classics zurückblicken. Mit 32.000 Besuchern erreichte das CSI4*/ CDI4* in der Braunschweiger Volkswagen Halle eine neue Bestmarke: „Wir haben einzelne Veranstaltungsabschnitte getrennt, was natürlich ein Risiko darstellt, aber letztlich richtig war. Schon am Samstag mussten wir die Tageskassen schließen, weil einfach keine Karten mehr zu bekommen waren. Das ist natürlich das schönste Marketing, das wir bekommen können.“ Die Löwen Classics 2010 werden kleine Veränderungen erfahren, so wie sie seit Jahren opportun sind beim Leitungsduo Milkau und Hans Günter Winkler. Dabei geht es um „Feinschliff“ nicht um grundsätzliche Änderungen. So will Milkau darüber nachdenken, vielleicht die Grand Prix Kür auf den Samstagabend zu verlegen und eventuell ein Zeitspringen ins Programm zu integrieren. Die Mischung aus internationalem Sport in zwei Disziplinen, dem neu konzipierten und hoch erfolgreich gestarteten Hallenchampionat der Landesverbände, sowie der sportiven Show ist die Basis der Löwen Classics, die auch bei den Sponsoren große Begeisterung auslösten. Ergebnisübersicht Löwen Classics am Sonntag
Springen Kl. S mit Stechen, Großer Preis von Volkswagen:
1. Daniel Deußer (Ravensberg/ Valkenswaard) mit Air Jordan Z 0 Strafpunkte/ 32,21 Sekunden, 2. Lars Nieberg (Homberg) mit Lucie 0/ 32,30, 3. Jeroen Dubbeldam (Niederlande) mit BMC van Grunsven Whisper 0/ 33,43, 4. Marco Kutscher (Riesenbeck) mit Cash 4/ 31,44, 5. Edwina Alexander (Australien) mit Isovlas Socrates 4/ 32,31, 6. Franz-Josef Dahlmann (Albersloh) mit ECL Lunatic 4/ 32,36. Grand Prix Kür, Voets und ABRA Cup:
1. Hubertus Schmidt (Borchen) mit Prego, 74,55 Prozent, 2. Jane Gregory (Großbritannien) mit Lucky Star 70,40, 3. Anna-Katharina Lüttgen (Bonn) mit Lamborghini 68,95, 4. Klaus Schrader (Schillerslage) mit Duvall 68,45, 5. Ina Saalbach-Müller (Löbnitz) mit Layanna 67,95, 6. Hedda Droege (Hagen a.T.W.) mit Fifth Avenue 67,65.
Springen Kl. S mit Stechen, Finale Youngster Tour, Preis der Bardusch Textil-Mietdienste:
1. Lars Nieberg (Homberg) mit Quiletta du Domaine 0/ 32,95, 2. Franke Sloothaak (Borgholzhausen) mit Nouma d` Auzay 0/ 33,47; 3. Mylene Diederichsmeier (Steinhagen) mit Royale`s Son 0/ 34,30, 4. Johannes Ehning (Borken) mit Anka 0/ 34,38, 5. Daniel Etter (Schweiz) mit Uppsala 0/ 35,05, 6. Gert-Jan Bruggink (Niederlande) mit Venus 0/ 36,02.
Springen Kl. S mit Stechen, Finale Mittlere Tour, Volkswagen Financial Services Gold Cup:
1. Marcus Ehning (Borken) mit Noltes Küchengirl 0/ 36,20, 2. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Couleur Rubin 0/ 38,02, 3. Abdullah Miteb al Saud (Saudi-Arabien) mit Allah Jabek 0/ 43,65, 4. Franz-Josef Dahlmann (Albersloh) mit Romulus 0/ 45,49, 5. Philipp Weishaupt (Riesenbeck) mit Sundari 4/ 35,45, 6. Jeroen Dubbeldam (Niederlande) mit BMC van Grunsven Simon 4/ 36,80,
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