Der CSIO Schweiz vom 31. Mai bis 3. Juni 2007 erneut mit absoluter Spitzenbesetzung
Das Teilnehmerfeld des CSIO Schweiz vom 31. Mai bis 3. Juni in St. Gallen weist die Bestbesetzung aller Zeiten auf. Die Top Ten der Weltrangliste sowie sämtliche Weltmeister und WM-Medaillen-gewinner von Aachen und frisch gekrönte Schweizer Weltcupsieger Beat Mändli führen das starke Kontingent im einzigen Schweizer Turnier aus der Samsung Super League with FEI an. Die acht Equipen der Spitzenliga entsenden ins Gründenmoos ihre besten Repräsentanten. Die WM-Gold-Equipe aus Holland mit Sydney-Olympiasieger Jeroen Dubbeldam, Albert Zoer und Gerco Schröder wird ergänzt durch die holländische Meisterin Angelique Hoorn. , Einzel-Weltmeister Jos Lansink (Be) und die weiteren WM-Medaillengewinner Beezie Madden (USA) und Meredith Michaels Beerbaum (De) haben ebenso ihre Starts versichert wie Europameister Deutschland mit seinen stärksten Exponenten, mit der Weltranglistenersten Meredith Michaels-Beerbaum, Ludger Beerbaum, Christian Ahlmann, Marcus Ehning und dem noch amtierenden Einzeleuropameister Marco Kutscher. St. Gallen ist nach La Baule und Rom die dritte Station der Samsung Super League with FEI, der Champions League der Springreiter, welche die acht weltbesten Länder vereint. St. Gallen dient, wie die Jahre zuvor, den stärksten Nationen auch als aussagekräftige Sichtung für die Europameisterschaften von Mitte August in Mannheim.
Schweizer mit EM-Equipe? Insgesamt 17 Reiter darf Gastgeber Schweiz stellen – fünf in der Equipe, wovon vier im Nationenpreis zum Einsatz gelangen, und 12 Einzelreiter. Der Schweizer Equipenchef Rolf Grass verspricht: „In St. Gallen wird die derzeit stärkste Schweizer Equipe am Nationenpreis teilnehmen. Wer im Gründenmoos unser Land im Teamwettkampf vertritt, hat grosse Chancen, für die EM berücksichtigt zu werden“. So hat der Schweizer Teamchef folgendes Quintett für die Equipe nominiert: Weltcupsieger Beat Mändli mit Ideo du Thot und Principal, Lokalmatador Markus Fuchs mit Nirmette und La Toya, die WM-Reiter Niklaus Schurtenberger mit Cantus und Werner Muff mit Plot Blue sowie Pius Schwizer mit Nobless und Unique CH. Als Einzelreiter aufgeboten wurden: Die EM-Zweite Christina Liebherr mit No Mercy, der Weltcup-Dritte Steve Guerdat, Roland Birchler, Paul Estermann, Daniel Etter, Urs Fäh, Claudia Gisler, Theo Muff, Andreas Ott, Jane Richard, Hansueli Sprunger und Céline Stauffer. „Kurzfristige Änderungen sind sowohl in der Equipe wie im Einzelkontingent möglich. Wir wollen die Resultate am CSIO Rom abwarten und Gesundheit und Fitness der Pferde prüfen, ehe endgültig selektioniert wird“, fügte Rolf Grass an. Preisgeld massiv erhöht Insgesamt ist ein Preisgeld von 617 000 Franken für die 12 internationalen Springen ausgesetzt. Die Prämien erfuhren eine Erhöhung um 100 000 Franken, das Budget wurde um 300 000 auf 2,5 Millionen Franken angehoben, womit der CSIO St. Gallen in der Samsung Super League auch zu den finanziell attrakivsten Turnieren der Top-Liga zählt. Da der Veranstalter auch stets um Verbesserungen für Pferde, Reiter und Gäste besorgt ist, erfreut sich der CSIO St. Gallen regen Zuspruchs. Rang drei hinter La Baule und Aachen in der Jahreswertung des Weltverbandes FEI honorieren die immensen Bemühungen des St. Galler Organisationskomitees mit Peter Stössel an der Spitze. Kein Wunder deshalb, dass die Verbände ihre Spitzenpaare für den Topevent in der Ostschweiz melden. Frankreichs neuer Equipenchef , der in St. Gallen bestens bekannte Gilles Bertrand de Balanda wird seine Equipe rund um seine grazile Amazone Eugénie Angot aufstellen. Im Team Grossbritanniens stecken die unverwüstlichen Michael und John Whitaker sowie Nick Skelton, der im Vorjahr mit Arko den GP der Schweiz in Luzern gewann und in St. Gallen vor 14 Jahren im Sattel von Dollar Girl triumphierte.
+++ Reitsport-Nachrichten.ch berichtet direkt live aus St.Gallen - alle Ergebnisse, Fotos finden Sie direkt unter: www.reitsportfotos.eu bzw. unter www.reitsport-nachrichten.ch +++ Holland entsendet das WM-Gold-Team und wird sich nach dem verhaltenen Saisonstart (6. in La Baule) bestimmt zu steigern wissen. Aufsteiger Belgien stützt sich auf Weltmeister Jos Lansink und Ludo Philippaerts, die WM-Zweiten aus den USA stellen mit Beezie Madden, Laura Kraut, Todd Minikus und Richard Spooner eine schlagkräftige und erfahrene Mannschaft, die es trotz des Fehlstarts in La Baule (7.) für einen Spitzenplatz zu berücksichtigen gilt. Das Team von Schweden wird durch die in der Schweiz bei Paul Weier ausgebildete Maria Gretzer geführt und verfügt mit Rolf-Göran Bengtsson über einen absoluten Spitzenkönner. Die Schweizer Reiter sind gefordert, wollen sie die beiden Ehrenplätze in den vergangenen zwei Jahren bestätigen oder sich sogar verbessern.
Quelle: csio.ch |