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Riesenerfolg für Janne-Friederike Meyer Calgary/CAN (fn-press). Im Nationenpreis des Internationalen Offiziellen Springturniers (CSIO*****) im kanadischen Spruce Meadows bei Calgary hat die deutsche Mannschaft unter Führung von Equipechef und Disziplintrainer Heinrich-Hermann Engemann (Bissendorf) mit insgesamt 21 Strafpunkten nach zwei Umläufen den sechsten Platz belegt. Den Sieg holte sich das Team der Niederlande, das lediglich einen Strafpunkt kassierte. Wie schwer die beiden von Parcourschef Leopoldo Palacios (Venezuela) gebauten Umläufe waren, zeigte das Ergebnis der an zweiter Stelle platzierten Mannschaft der USA, die auf zwölf Strafpunkte kam. Platz drei unter den insgesamt zehn teilnehmenden Nationalmannschaften holte sich die mexikanische Equipe mit 14 Strafpunkten.
Für Deutschland gingen in Calgary an den Start: Daniel Deußer (Valkenswaard/NED) mit Aboyeur W (null Strafpunkte im ersten und acht Strafpunkte im zweiten Umlauf), Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) mit Cellagon Lambrasco (fünf und vier Strafpunkte), Mario Stevens (Molbergen) mit Mac Kinley (null und vier Strafpunkte) und Meredith Michaels-Beerbaum (Thedinghausen) mit Checkmate, die nach fünf Strafpunkten im ersten Umlauf in der zweiten Runde nicht mehr antrat. Mit insgesamt 1,3 Millionen Dollar Preisgeld ist das Fünf-Sterne-Turnier in Spruce Meadows die höchstdotierte Reitsportveranstaltung auf dem nordamerikanischen Kontinent. Einen Riesenerfolg konnte Janne-Friederike Meyer im abschließenden Großen Preis feiern. Mit dem elfjährigen Holsteiner Wallach Cellagon Lambrasco (v. Libero) belegte sie in der mit insgesamt 1.000.000 Dollar dotierten Springprüfung Platz vier. Die 28-Jährige hatte in den beiden Umläufen fünf Strafpunkte zu verzeichnen und durfte sich über ein Preisgeld von 75.000 Dollar freuen. Den Sieg sicherte sich McLain Ward (USA) mit Sapphire. Der Mannschaftsgoldmedaillengewinner der Olympischen Reiterspiele von Hongkong lieferte im Stechen in 37,760 Sekunden den schnellsten fehlerfreien Ritt ab. Seine Belohnung: Ein Sieggeld in Höhe von 325.000 Dollar. Einziger weiterer Teilnehmer am Stechen war Eric Lamaze (Kanada). Der Einzelolympiasieger von Hongkong lenkte sein Pferd Hickstead fehlerfrei in 37,788 Sekunden ins Ziel und musste sich damit nur ganz knapp geschlagen geben. Zweitbester deutscher Teilnehmer war Daniel Deußer (Valkenswaard/NED) auf dem achten Platz. Mit Aboyeur W kassierte er insgesamt 13 Strafpunkte sowie ein Preisgeld von stattlichen 21.000 Dollar.
Quelle: fn-press/T.H. Fotos von Janne-Friederike Meyer unter: http://www.cms-medien.eu/?search=%22Janne-Friederike+Meyer%22&action=fotokatalog |