| Consumenta Reitturnier 2009 |
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Super Stimmung in der Frankenhalle: Am ersten Tag der Faszination Pferd, dem internationalen Reitturnier im Rahmen der Nürnberger Consumenta, gaben sich Größen im Springsattel aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland ein Stelldichein. Toller Springsport war angesagt und sorgte auf den voll besetzten Tribünen für lautstarken Beifall. Als Liebling des Publikums erwies sich dabei wieder einmal Hugo Simon, für Österreich startender Altmeister im Springparcours. Der 67-jährige Sympathieträger, der in seiner Karriere auf zahlreiche Weltcupsiege zurückblicken kann und seit über 30 Jahren im internationalen Spitzensport ein Wörtchen mitzureden hat, gab auch in Nürnberg richtig Gas. So konnte er auf Hors La Loi in einem Springen der Klasse S* hinter Martin Schäufler vom oberbayerischen Springreiterclub Fünfseenland auf Shandor den zweiten Platz belegen. Tobi Meyer, der für den Stall Puschak in Bonstetten startet, setzte sich mit Menthol auf Rang drei. Spannend wurde es dann vor allem in einem Barrierenspringen der Klasse S*, in dem am Dienstag Nachmittag 20 Aktive in den Sattel stiegen. Drei Stechen waren nötig, bis die Sieger feststanden: Bei einer Hindernishöhe von beachtlichen 1,75 Metern zogen die Richter einen Schlussstrich und konnten dann zwei Reitern die goldenen Schleifen überreichen. Erfolgreich waren hier Hans-Peter Konle vom Reitclub Küps mit Dominum und Axel Schmidt (Reit- und Fahrverein Weisenheim am Sand) auf Förby. Mit seinen beiden Pferden Horse Gyms Lianos und Calyx setzte sich Felix Haßmann (ZRFV Lienen) auf den dritten Platz. Der sportliche Höhepunkt am Dienstag war eine Springprüfung der Klasse S** mit Stechen, in der 20 Starter ihre Pferde gesattelt hatten. Nach einem spannenden Stechen setzte sich der frisch gebackene Vater Sönke Kohrock vom RFV Au-Hallertau mit Clemens an die Spitze. Er legte den schnellsten Null-Fehler-Ritt hin und konnte am Ende von der neuen Turnierleiterin Jacqueline Schmieder verdient die goldene Schleife in Empfang nehmen. Auf dem zweiten Platz lag schließlich Tobias Meyer (Augsburg) mit Annabell, gefolgt von Thomas Schneider vom RV Königsbrunn mit C’est ci bon. |
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