Turnier-Infos
CHIO Aachen 2008: Ostholt siegt | CHIO Aachen 2008: Ostholt siegt |
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(c) cms-medien.deFrank Ostholt siegt mit Air Jordan im DHL-Preis, CICO3* "Ich bin überglücklich", strahlte der Deutsche Frank Ostholt, der mit seinem Hannoveraner Air Jordan beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen, im DHL-Preis, CICO3*, siegte und mit Mr. Medicott auf Rang Drei kam. Damit lieferte er eine Spitzenleistung - 50.20 Punkte bedeuteten den Sieg, 54.10 Platz drei. Mit seinem Siegerpferd startete er schon bei den Olympischen Spielen in Athen - für Hongkong kommt der 13-Jährige jedoch nicht in Frage. "Dort herrschen klimatische Extrembedingungen, da ist Mr. Medicott erste Wahl", so der 32-Jährige. "Nach Luhmühlen, wo Air Jordan einmal für ihn sehr untypisch stehen bliebt, war ich natürlich etwas nervös. Umso glücklicher bin ich, dass Jojo hier so toll lief. Das war phänomenal", so der Warendorfer. Bei Mr. Medicott musste er taxieren. "Er ist erst neun Jahre alt, weswegen ich ein Mittelding machen musste: Einerseits musste man schnell reiten, ihn andererseits vor den schwierigen Sprüngen sehr zurücknehmen. Das war schon eine schwierige Aufgabe hier. Manchmal kam er schon fast zu doll zum Sprung, aber ich denke, wir haben uns hier mit dieser Runde für die Olympischen Spiele empfohlen." Zwischen Ostholts Doppelerfolg schob sich der erst 22-jährige Niederländer Tim Lips auf dem zwölfjährigen KWPN-Wallach Blom's Oncarlos. Sein Ergebnis betrug 51.7 Punkte. In der Nationenwertung siegte Deutschland mit 188.40 Punkten vor Schweden mit 192.5 Punkten und Großbritannien (215.4 Punkte). Höchst zufrieden war Bundestrainer Hans Melzer: "Wir haben den Nationenpreis gewonnen, wir haben die Einzelwertung gewonnen, eine bessere Motivation können wir für die Olympischen Spiele nicht haben." Auch die Plätze vier und fünf blieben mit Andreas Dibowski und Hinrich Romeike in Deutschland. "Mein Pferd hat hier eine sehr gute Leistung gezeigt, er ist fast ein reiner Vollblüter und hat eine Traumgaloppade", so der 42-Jährige über seinen Ritt auf Euroriding Butts Leon. Mit einem Strahlen im Gesicht resümierte Hinrich Romeike, im "Hauptjob" Zahnarzt: "Das war ein Traumritt, Marius Voigt-Logistik ist mit traumwandlerischer Sicherheit durchs Gelände marschiert. Ich glaube, man könnte auch einen mechanischen Affen auf ihn setzten, und er würde trotzdem hervorragend laufen. Marius marschiert wie ein Zinnsoldat", gab Hinrich Romeike alle Komplimente für seinen Top-Ritt an sein Pferd weiter. Fünfjährig war der heute 14-jährige Holsteiner Schimmelwallach in seinen Stall gekommen und von Romeike selbst ausgebildet worden. "Okay, es ist auch das Ergebnis meiner Ausbildung", strahlte der deutsche Team-Weltmeister, der glücklich war, vor dieser "grandiosen Kulisse so eine prächtige Runde" abgeliefert zu haben. Pech hatte der 38-jährige Franzose Nicolas Touzaint, der nach Dressur und Springen auf Rang 13 gelegen hatte und fehlerfrei im Gelände unterwegs war - bis zum Teich im Hauptstadion. Er galoppierte mit seinem 13-jährigen französischen Wallach Joker d'Helby in rasantem Tempo durch das Wasser, kam zu dicht vor den Schweinerücken, und sein Pferd blieb mit den Vorderbeinen daran hängen. Das Duo hatte Glück im Unglück, denn in letztem Moment konnte Joke d'Helby es vermeiden, sich ganz zu überschlagen. Touzaint, der 2004 bei den Olympischen Spielen in Athen Team-Gold gewann sowie 2003 und 2007 Einzel-Europameister war, rang kurz nach Luft, letztlich blieben Reiter und Pferd aber unverletzt. Auch der Pole Pawel Spisak stürzte mit Weriusz an Sprung 22, dem Rindertrog. Vor dem Cross Country zurück gezogen hatten auch der Brite Georgie Davis mit Fachoudette sowie die Italienerin Maria Speranza Gardini auf dem Vollblüter Freetown. Bereits beim Springen ausgeschieden waren die Schwedin Linda Algotsson auf Stand By Me und der Franzose Arnaud Boiteau auf Expo du Moulin.
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