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Nächste Woche startet CHIO Aachen 2007 mit 253 Sportlern Marcus Ehing: „Hier zu gewinnen, ist ein unbeschreibliches Gefühl“ – Budget auf 10,2 Millionen Euro erhöht - alle Top-Stars haben zugesagt
Groß leuchtete am Dienstag die „6“ auf der Anzeigentafel am Turniergelände: Es sind nur noch wenige Tage bis zum Start der Wettbewerbe beim Weltfest des Pferdesports, CHIO Aachen 2007 (3.-8. Juli), am kommenden Dienstag. Doch von Hektik ist beim Aachen-Laurensberger Rennverein e.V. (ALRV) derzeit keine Spur. „Die Vorbereitungen laufen trotz der vielen Neuerungen hervorragend“, sagte ALRV-Präsident Klaus Pavel heute auf der letzten Pressekonferenz vor dem Turnier im historischen Aachener Rathaus. „Es wird ein super Turnier – vielfältiger denn je.“ Und umfangreicher denn je - so wurde der Etat auf 10,2 Millionen Euro erhöht. Nach dem großen Erfolg der Reit-WM 2006 wird der CHIO mit seinen drei klassischen Disziplinen Springen, Dressur und Fahren bekanntlich um die Vielseitigkeit und das Voltigieren erweitert. Die Vorfreude auf das Turnier ist riesig – natürlich auch in der Stadt: „Die Aachener sind heiß auf ihren CHIO“, sagte Bürgermeisterin Astrid Ströbele.
253 Sportler aus 23 Nationen werden mit 441 Pferden zum CHIO reisen, mehr als je zuvor. „Aber wichtiger als die Gesamtzahl ist uns, dass in allen fünf Disziplinen die Besten der Besten starten“, meinte ALRV-Geschäftsführer und Sportdirektor Frank Kemperman. Im Springen beispielsweise die Medaillengewinner der WM Aachen 2006 – Jos Lansink (BEL), Beezie Madden (USA) und Meredith Michaels-Beerbaum (GER) – und die komplette Top Ten der Weltrangliste. Dazu gehört Marcus Ehning, Titelverteidiger des ROLEX Grand Prix von Aachen. „Hier zu gewinnen ist ein unbeschreibliches Gefühl. Und ich werde alles daran setzen, dass mir dies noch einmal gelingt.“ Ehning wird zusammen mit Michaels-Beerbaum, Christian Ahlmann, Ludger Beerbaum und Marco Kutscher auch als Titelverteidiger beim Mercedes-Benz Nationenpreis als Teil der Samsung Super League am Donnerstagabend (5.Juli) antreten – wie bei der WM unter Flutlicht. Die Favoritenrolle sieht er zwiespältig. „Favoriten waren wir auch bei der WM und es hat nicht zu Gold gereicht. Doch ist unser Team momentan in einer guten Verfassung.“ Das Duell von Isabell Werth, Weltmeisterin mit dem Team sowie im Spezial, und der Niederländerin Anky van Grunsven, Weltmeisterin in der Kür, gilt dabei unter vielen Reitsportexperten als der Höhepunkt der Dressur, die deutsche Equipe als Favorit der Teamwertung. „Doch die Zeiten, in denen wir allen davongeritten sind, sind vorbei“, sagte Werth. „Und es macht den besonderen Reiz und die Spannung aus, dass die Konkurrenz uns immer mehr puscht.“ ALRV-Sportreferent Baron Wolf von Buchholtz betonte, dass die neuen Disziplinen gerade auf Wunsch des Publikums und der Aktiven ins Programm aufgenommen wurden. „Top-Stars der Vielseitigkeit wie Bettina Hoy oder die Enkelin der britischen Queen, Weltmeisterin Zara Phillips, haben sofort zugesagt, als sie hörten, sie können auch beim CHIO wieder ins WM-Gelände.“ Und wenn die Weltspitze kommt, läuft auch der Kartenvorverkauf. „Aber zum Glück können wir durch den Ausbau unseres Turniergeländes noch für fast alle Tage und Disziplinen Tickets anbieten“, freute sich Michael Mronz, Geschäftsführer der Aachener Reitturnier GmbH. WDR, ARD und ZDF werden außerdem 28 Stunden aus Aachen berichten, hinzu kommt eine umfangreiche Berichterstattung auf Eurosport, in 134 Ländern weltweit werden TV-Berichte zu sehen sein. „So viel CHIO gab es im Fernsehen noch nie“, so Mronz. Tickets: (0241) 917 – 11 11 Quelle und weitere Informationen unter: chioaachen.de |