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CHI Donaueschingen - AlpenChampionat |
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Benjamin Werndl startet im AlpenChampionat
Sie hat sich ihren Platz im Programm des 51. Internationalen S.D. Fürst Joachim zu Fürstenberg-Gedächtnisturniers vom 13. bis 16. September zurückerobert: die Dressur! Jahrelang gingen Weltstars wie Martin Schaudt, Ulla Salzgeber und Hubertus Schmidt mit ihren vierbeinigen Cracks in den Fürstlichen Fürstenbergischen Parkanlagen ein und aus, dann wurde es um den Vierecksport ruhig. 2007 nun holen die Veranstalter die beliebte Disziplin zum CHI zurück – und das mit Bedacht: Mit zwei neuen Plätzen wurden für die Athleten optimale Bedingungen geschaffen und man konzentriert sich in diesem Jahr ganz auf den Nachwuchs. Und zwar sowohl auf den Zweibeinigen wie auch auf den Vierbeinigen. Zum einen wird das AlpenChampionat ausgetragen. Bei der neu entwickelten Prüfungsform wird eine Intermediaire II, ein Kurz-Grand Prix und ein Grand Prix Special geritten. Dabei ist das Konzept eigens auf Reiterinnen und Reiter bis 25 Jahre zugeschnitten, die aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und der Schweiz kommen.
Außerdem präsentiert sich in Donaueschingen die letzte Station einer elitären Serie, bevor im Dezember das Finale beim Frankfurter Festhallen Reitturnier ansteht: der Nürnberger Burgpokal. Auf 15 Turnieren in ganz Deutschland können sich die sieben- bis neunjährigen Asse für das Abschlussereignis qualifizieren, geritten wird ein St. Georg Special, der anspruchsvoller als der übliche St. Georg ist und Ästhetik und Harmonie in den Vordergrund stellt. Im Jahr der Wiederauferstehung der Dressur schwebte Turnierchef Dr. Kaspar Funke vor, dass die Profis im Sattel ihre Youngster im Nürnberger Burgpokal zeigen und darüber hinaus auch ihre Schüler mitbringen und sie vor Ort coachen können. Keine schlechte Idee: So hat der viermalige Baden-Württembergische Meister Christoph Niemann nicht nur für den Nürnberger Burgpokal genannt, sondern auch Julia Beckfeld im Gepäck. Die Jurastudentin trainiert seit sieben Jahren bei Christoph Niemann, hat sich mit unzähligen Siegen in der schweren Klasse das Goldene Reiterabzeichen verdient und wird im AlpenChampionat an den Start gehen. Und noch ein weiteres Erfolgsduo reist zum Traditionsturnier: Mannschaftsolympiasiegerin Ulla Salzgeber kommt zusammen mit Frank Freund. Der Neffe von Fahrerlegende Michael Freund hat als Schüler im Stall Salzgeber angefangen und ist mittlerweile als Bereiter fest angestellt. Und seine Chefin ist voll des Lobes: „Frank ist meine rechte und manchmal auch meine linke Hand.“ Zusammen mit Jessica und Benjamin Werndl und Ann-Kathrin Lüttgen siegte Frank Freund im Übrigen beim Nationenpreis im britischen Hickstead in diesem Jahr.
Auch das Geschwisterpaar Werndl, beide mehrfache Europameister bei den Junioren und Jungen Reiter sowohl in der Einzel- wie auch in der Mannschaftswertung, haben ihre Startzusagen für das AlpenChampionat abgegeben. Dazu gesellen sich unter anderem die hoch erfolgreichen Patricia Schärli aus der Schweiz und Alexandra Slanec aus Österreich. Das AlpenChampionat ist also erstklassig besetzt, im Nürnberger Burgpokal wird es noch einmal richtig spannend – schließlich werden die Stars von morgen bei der letzten Qualifikationsmöglichkeit für das Finale noch einmal alles geben! Die Rückkehr der Dressur zum CHI nach Donaueschingen klingt schon jetzt viel versprechend und macht Lust auf mehr.
Quelle: escon-marketing.com Fotos: www.reitsportfotos.eu |