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Deutsche Zweispännerfahrer in Riesenbeck in Topform Riesenbeck (fn-press). Bei hochsommerlichen Temperaturen in Riesenbeck hat Zweispännerfahrer Sebastian Warneck (Dabendorf) die zweite Sichtung für die Weltmeisterschaften im polnischen Warka gewonnen. Insgesamt 16 Nationen und über 80 internationale Gespanne in den verschiedenen Anspannungsarten hatten die Reise nach Riesenbeck angetreten. Gleich die ersten drei Plätze in der Kombinierten Wertung gingen an deutsche Fahrer. So reihte sich hinter dem siegenden Sebastian Warneck (119,77 Strafpunkte), Klaus Tebbe (Neuenkirchen/122,77) und Rudolf Huber (Stuhr/127,88) ein. Die deutschen Zweispännerfahrer nutzen das internationale Fahrturnier, um sich für die Weltmeisterschaft im polnischen Warka zu empfehlen, denn Riesenbeck war die zweite Sichtungsetappe auf dem Weg zur WM.
Mit der Dressurleistung von 42,75 Strafpunkten legte Sebastian Warneck den Grundstein für den Erfolg in der Kombinierten Wertung. Bereits dreimal (2003 bis 2005) war Warneck bislang in Riesenbeck siegreich und obwohl er auf sein Pferd Rocky verzichten musste, weil dieser die Verfassungsprüfung nicht passierte, entschied er die Dressur für sich. Stark präsentierte sich hier auch der zweite Deutsche, Fred Freund (Neu-Isenburg), der Platz zwei in dieser Teilprüfung erreichte. Mit Klaus Tebbe und Mario Junghanns (Grumbach) lagen nach der ersten Teilprüfung zwei weitere deutsche Fahrer mit den Rängen vier und sechs auf aussichtsreichen Plätzen. „Gleich zu Beginn im Gelände ließen meine Pferde die Köpfe hängen, zogen dann aber toll mit“, kommentierte ein glücklicher Klaus Tebbe seine Geländefahrt. Der deutsche Zweispännerfahrer gewann den Marathon und schob sich damit in der Zwischenwertung auf den zweiten Platz vor. In Führung blieb nach zwei Teilprüfungen weiter Sebastian Warneck, der das Gelände auf dem fünften Platz beendete. Einen deutlichen Sprung nach vorne in der Kombinierten Wertung machte auch Geländespezialist Rudolf Huber. Mit seinem zweiten Platz im Marathon hatte er vor dem abschließenden Hindernisfahren direkten Kontakt zu dem vor ihm auf Rang drei liegenden Niederländer Gerard Leijten. Das abschließende Kegelfahren versprach noch einmal spannend zu werden, denn die deutschen Zweispännerfahrer hatten die Chance, mit guten Leistungen alle drei Podestplätze zu belegen. Keinem der 41 Zweispänner gelang im Normalumlauf beim Hindernisfahren eine fehlerfrei Runde. Die deutschen Gespanne leisteten sich im Vergleich zur Konkurrenz am wenigsten Fehler und so konnte Warneck seine Führung vor Tebbe behaupten und Huber den Niederländer Leijten vom dritten Platz in der Kombinierten Wertung verdrängen.
Quelle: fn-press/ dp |