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NÜRNBERGER Burg-Pokal Premiere in Neubeeren
Neubeeren. Diese Serie ist seit ihrem Start 1992 ein Erfolgsgarant: der Nürnberger Burg-Pokal. Keine andere liefert so viele internationale gefeierte Dressurathleten. Ob Relevant unter Nicole Uphoff, Bonaparte und Heike Kemmer, Wahajama-UNICEF mit Ann Kathrin Linsenhoff oder Elvis VA unter Nadine Capellmann. Die Liste der Nürnberger Burg-Pokal-Gewinner liest sich wie das Who is Who der vierbeinigen Weltelite. Es scheint, als lösen die talentierten Jungspunde mit ihrem Finalsieg auch gleich eine Karte in den Bundeskader. In diesem Jahr macht die renommierte Serie für den Nachwuchs im Viereck zum ersten Mal beim Young Neighbours Meeting in Neubeeren halt. Eine ideale Kombination, denn schließlich sind hier die besten Nachwuchsreiter Europas am Start.
Am Sonntag (17. Juni 2007) um 12.30 Uhr wird es ernst für die Teilnehmer. Ob nun Joch Vetters, Alexandra Bimschas, Christian Flamm oder Bastian Konzag – alle haben nur ein Ziel: Das Finalticket für die Frankfurter Festhalle zu lösen. Insgesamt gehen knapp 20 Paare an den Start. Der Nürnberger Burgpokal zeigt nicht nur, welchem Dressurpferd das größte Potenzial in die Wiege gelegt wurde, sondern auch ob der Reiter mit seinem Partner in der Ausbildung auf dem richtigen Weg ist – Anschauungsunterricht für die Zuschauer auf höchstem Niveau.
Welchen Stellenwert der Burg-Pokal in der Ausbildung des jungen Pferdes einnimmt, zeigt ein Blick auf die deutsche Weltmeister-Equipe 2006. Mit Bonaparte unter Heike Kemmer und Elvis unter Nadine Capellmann waren zwei Sieger dieser Serie zwei wichtige Stützen des Teams. Auch die Doppelgoldgewinnerin Isabell Werth gehört zu den Stammgästen im Nürnberger Burg-Pokal. Sie gewann in den Jahren 1995 und 1996 mit Aurelius sowie Giorgio das Jahresfinale in der Frankfurter Festhalle. Im April gewann die Doppel-Weltmeisterin mit Warum Nicht, der ebenfalls NÜRNBERGER Burg-Pokal Finalist war, das Weltcup Finale in Las Vegas. Vierter im Bunde ist Hubertus Schmidt, der 2005 erstmals im Finale antrat, aber bereits zuvor mit seinem Paradepferd Wansuela Suerte für das Finale qualifiziert war. Alle vier Reiter sind sich einig: „Der Nürnberger Burg-Pokal ist ein Sprungbrett in den internationalen Spitzensport!“ Teilnahmeberechtigt sind ausschließlich sieben- bis neunjährige Pferde, die bis zum Nennungsschluss noch nicht in Grand Prix Wettbewerben eingesetzt wurden. Ausgetragen werden das Finale wie auch die Qualifikationen in einer speziell entwickelten Aufgabe, dem Prix St. Georges Special. Dieser Wettbewerb ist kürzer und anspruchsvoller als der reguläre St. Georges und stellt Ästhetik und Harmonie in den Vordergrund.
Quelle: comtainment.de |