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Bodensee Classics in Aach
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CSIO-P – CSI-P – CSI-J – AACH vom 19. bis 22. Juni 2008 Bodensee Classics in Aach mit vielen sportlichen Facetten: „Es wird auch weiterhin in Baden-Württemberg ein internationales Jugendturnier geben“, sagte der Pferdesportverband Baden-Württemberg durch seinen Geschäftsführer Christian Abel. Nach über 15 Jahren fiel 2005 der letzte Vorhang auf dem idyllischen Bergfeld oberhalb Mosbach für das internationale Jugend-Springturnier des Landesverbandes. Aber Abel sah auch schon am Horizont den Silberstreif im Südbadener Hirtenhof der Familie Lüthi Orschel. Waren es noch vor zwei Jahren vor allem Probleme mit den Wettkampfplätzen, die nicht mehr den Erwartungen gerecht werden konnten, gehören die Bedingungen im Aacher Natursportpark zu den Besten in weitem Umkreis. Davon können sich die Weltklassereiter seit acht Jahren überzeugen und die Junioren und Jungen Reiter waren im vergangenen Jahr erstmals gern gesehene Gäste auf dem Hirtenhof. Dort können sie heuer erneut internationale Turnierluft schnuppern.Denn vom 12. bis 15. Juni stehen bei den CSI Aach Bodensee Classics gleich drei Schwerpunkte auf dem viertägigen Turnierprogramm: Sieben Prüfungen warten auf die Springreiter aus dem In- und Ausland beim CSI***. Hauptereignisse sind dabei die mit mehr als 20 000 Euro dotierten Zeitspringen am Samstag und der „Große Preis“ am Sonntag der zugleich auch schon Qualifikation für die Europameisterschaft der Springreiter 2009 in britischen Windsor sind. Auch für einige Olympiaaspiranten verschiedener Nationen wie Australien oder Neuseeland werden die Fahrkarten nach Hongkong im Aacher Natursportpark ausgegeben. Für die Europameisterschaften des laufenden Jahres, die erstmals in Prag stattfinden, müssen sich die Junioren (U18) und Jungen Reiter (U21) auf dem Hirtenhof empfehlen. Sechs Chancen hierfür sind in beiden Altersgruppen gewiss, ehe dann am Sonntag die beiden „Großen Preise“ entschieden werden. Für Bundestrainer Dietmar Gugler (Pfungstadt) wird es dann keine leichte Entscheidung werden, zumal Nachwuchsreiter aus 17 Nationen in Aach erwartet werden. „Man muss in derartige Turniere hineinwachsen“, sagt mit Reitmeister Karl-Heinz Streng einer, der es wissen muss. Schließlich hat er schon in Mosbach viele Nachwuchssterne aufgehen sehen: Olympiasieger Jeroen Dubbeldam oder Christina Liebherr, Johannes Ehning oder Felix Hassmann verdienten sich die ersten Sporen und Pia-Luise Aufrecht gewann ihr erstes S-Springen. Auch schon das vergangene Jahr mit dem von unserem Baden-Württemberger Team gewonnenen Mannschaftsspringen im Mittelpunkt, war diesbezüglich recht aufschlussreich. In den internationalen Springsport längst hineingewachsen ist die 20-jährige Denise Sulz. Vier Medaillen konnte die großgewachsene Springreiterin bislang erkämpfen. Mannschafts-Gold (2006 mit Fambus) und –Bronze sowie zweimal Silber hängen schon im Trophäenschrank in Nagold. Vor Jahresfrist holte sie sich auch noch den zweiten Platz im „Großen Preis“ der Bodensee Classics als Sahnehäubchen obendrauf. Schon seinerzeit hatte Papa Roland Sulz als amtierender Sportdirektor der Bodensee Classics ein waches Auge auf seine erfolgreiche Tochter. Für Turnierchef Günter Orschel ist es besonders wichtig, dass „die Nachwuchsreiter lernen, sich auch auf großen Plätzen zurecht zu finden, weil das zu den Grundvoraussetzungen der internationalen Springreiterei gehört“. „Es ist ein neuer Weg, das Jugendturnier in ein CSI*** zu integrieren“, blickt Patricia Lüthi Orschel schon in die Zukunft, „zumal an diesem Wochenende auch die Amateurreiter mit sieben Prüfungen der Bodensee Classics Amateurs Trophy eingebunden sind“. Quelle:J.R. Fotos: www.reitsportfotos.eu |
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