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Billy Twomey siegt in der Schweiz |
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Billy Twomey verhinderte erneuten Liebherr-GP-Sieg
Der Ire Billy Twomey auf Je t'aime Flamenco verhinderte den erneuten Triumph von Christina Liebherr mit No Mercy im Longines-GP am CSIO St. Gallen. Der Ire, der 2003 in St. Gallen hinter seinem Landsmann Robert Splaine bereits GP-Zweiter geworden war, blieb als einziger der 48 Starter in beiden Runden fehlerlos und gewann 75 000 Franken Preisgeld. Christina Liebherr verzeichnete in der ersten äusserst schwierigen Runde mit ihrem holländischen Pferd No Mercy einen Zeitfehler. 1,21 Sekunden blieb sie über der vorgeschriebenen Zeit, was ihren einen Strafpunkt eintrug. 60 000 Franken Preisgeld werden sie wohl darüber hinwegtrösten können..
Die Schweizerin setzte damit ihre Erfolgsserie im Grossen Preis von St. Gallen fort. Nach dem Sieg vor einem Jahr und dem zweiten Rang 2007 hinter dem zurückgetretenen Markus Fuchs kam die 30-jährige, unerschrockene Amazone damit erneut aufs "Treppchen" im Gründenmoos, das 22 000 Zuschauer besuchten. Neben Liebherr vermochte sich kein weiteres Schweizer Paar für die zweite, entscheidende Runde zu qualifizieren. Der Deutsche Marcus Ehning, einer der ganz heissen Siegesanwärter, musste passen, weil sein Küchengirl Nasenbluten hatte. Bester Deutscher war Philipp Weishaupt mit Souvenir auf Platz 6. Im Gegensatz zum Nationenpreis am Freitag war der erstmals mit 300 000 Franken dotierte Longines-GP mit 14 Hindernissen und 17 Sprüngen äusserst anspruchsvoll. Nur drei Paare bewältigten den delikaten Kurs von Parcourschef Rolf Lüdi ohne Makel. Vor allem die Zweifach-Kombination mit einer Naturplanke beim Einspung führte zu vielen Abwürfen.
Bilder vom CSIO Schweiz finden Sie bei der CMS-MEDIEN Agentur unter: http://www.cms-medien.eu/index.php?search=CSIO+St.Gallen&action=fotokatalog
Quelle: CSIO Wyrsch/Czok |