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59. Landesturnier in Bad Segeberg | 59. Landesturnier in Bad Segeberg |
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Schröder junior „düpiert“ Schleswig-Holsteins Springreiter – Doppelführung bei den Damen (Bad Segeberg) Es fing eher wenig verheißungsvoll an für Andre Schröder, das 59. Landesturnier in Bad Segeberg, am Ende aber freuten sich seine Fans. Der 18-jährige Sohn von Dirk Schröder (Lentföhrden) gewann mit Ontario das erste S-Springen beim Turnierklassiker und ließ die etablierten und durchaus älteren Kollegen damit schon etwas langsam aussehen. Als erster Reiter musste der Junioren-Europameister mit dem Wallach Corvallo in den Parcours und verließ das Gelände mit 24,25 Strafpunkten auf dem „Konto“. Viel besser geriet die Runde mit Vaters Pferd Ontario: Strafpunktfrei in 64, 56 Sekunden, da musste auch der Wedeler Pferdewirtschaftsmeister Carsten-Otto Nagel mit Calle Cool den Junior vorbeiziehen lassen. Nagel, der mit Calle im Mai zwei Derby-Qualifikationen in Hamburg gewann, liegt in der Landesmeisterschaft Springen in Führung vor Jan-Philipp Schultz aus Böbs. Schröder junior darf zwar bei den Herren starten, in der Meisterschaft darf er gleichwohl noch nicht mitmischen, sondern lies sich um eine Altersklasse höher bei den Jungen Reitern einstufen. Einen soliden Eindruck hinterließ auch Jörg Kreutzmann (Kasseburg), der das Ranking der Serie Holsteiner Masters 3plus1 mit 58 Punkten anführt und am Sonntag im Großen Preis noch weiter ausbauen kann. Er belegte Platz vier und fünf mit Sauternes ter Vlucht und Goshawk. Spannend machten es auf der altehrwürdigen Segeberger Rennkoppel auch die Damen. Punkt- und zeitgleich in 69,10 Sekunden kamen Janne-Friederike Meyer (Schenefeld) und Britta Braunert aus Fehmarn ins Ziel der Springprüfung Kl. M/A. Die Deutsche Vize-meisterin Janne-Friederike Meyer vertraute auf den neun Jahre alten Lambrasco, Braunert entschied sich für Leon. Gedrängel gibt es ebenfalls auf dem zweiten Platz, den sich Titelverteidigerin Cora Ackermann-Ripke (Steinfeld) und Birte Brunk aus Niebüll teilen. Die Entscheidung bei den Springreiterinnen wird am Sonntag in der dritten Wertungsprüfung fallen. Kurs auf das Ziel Titelverteidigung nahmen in der Dressur die Tasdorferin Petra Wilm und Falk Stankus aus Lensahn. Wilm gewann mit dem polnischen Wallach Rosenstrauss die Dressurprüfung Intermediaire II vor der Hamburgerin Isabel von Wendorff auf Rosselini G. Falk Stankus belegt mit Lancelot Rang drei und ist damit der beste Mann im Dressurfeld. Mit den zweiten Wertungsprüfungen in beiden Disziplinen in allen Altersklassen wird das 59. Landesturnier am Sonntag ab acht Uhr fortgesetzt. Ein Höhepunkt ist der Flutlichtabend ab 18.45 Uhr auf dem großen Platz. Dann werden die Volvo Spring- und Dressur-Trophys entschieden und das Champ-Hindernisfahren erlebt eine Neuauflage. Ergebnisse: Springen Kl. S, 1. Wertung Herren, : 1. Andre Schröder (Lentföhrden), Ontario 0 Strafpunkte/ 64,56 Sekunden; 2. Carsten-Otto Nagel (Wedel), Calle Cool 0/ 64,65; 3. Jan Philipp Schultz (Böbs), Nancy S 0/ 66,66; 4. Jörg Kreutzmann (Kasseburg), Sauternes ter Vlucht 0/ 67,12; 5. Jörg Kreutzmann, Goshawk 0/ 67,41; 6. Jörg Naeve (Bovenau), Nemo 0/ 67,76 Springen Kl. M/A, 1. Wertung Damen: 1. Janne-Friederike Meyer (Schenefeld), Lambrasco und Britta Braunert (Fehmarn) mit Leon, 0/ 69,10; 2. Cora Ackermann-Ripke (Steinfeld), Classic Line und Birte Brunk (Niebüll), Lilli Marleen, 0/ 70,54; 4. Christina Gustafsson (Breitenburg), Julius 0/ 71,42; 5. Janne-Friederike Meyer, Chika`s Way; 6. Beritt Nave (Ehlersdorf), Colambo 0/ 77,40. Intermediaire II, 1. Wertung Dressur: 1. Petra Wilm (Tasdorf), Rosenstrauss 865 Punkte; 2. Isabel von Wendorff (Hamburg), Rosselini G 859; 3. Falk Stankus (Lensahn), Lancelot 853; 4. Wieger Derk de Boer (Pinneberg), Cosmopolitan 842; 5. Uwe Sauer (Seeth-Ekholt), Lucky Star 827; 6. Anja Hermelink (Hamburg), Patmos 825 |
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